Die Schlossanlagen
und ihre Geschichte
Die Geschichte des Schlossparks beginnt mit dem späten 18. Jahrhundert, weil bis dahin die Befestigungsanlagen der ehemaligen Burg unangetastet blieben.
Mit dem Abbruch wurde 1785 an den westlichen Bastionen begonnen und bis 1827 fortgesetzt. Das Material ist größtenteils in den ursprünglich sehr breiten Schlossgraben verfüllt worden. Das neu entstandene Gelände zwischen Schloss und dem auf eine durchschnittliche Breite von ca. 6,7 m reduzierten Schlossgraben wurde mit Bäumen bepflanzt und als Promenade entlang einer rundumführenden Pappelallee genutzt.
Als 1839 beschlossen wurde, das Celler Schloss für das Hannoversche Königshaus herzurichten, wurden die Flächen jenseits des Schlossgrabens aus der Verpachtung zurückgenommen bzw. angekauft.
Unter der Leitung des Garteninspektors Schaumburg aus Hannover wurden die Erweiterungsmaßnahmen von 1847 bis 1866 fertiggestellt. Auch die Flächen vor dem Oberappellationsgericht, dem heutigen Oberlandesgericht, waren in die Anlage integriert worden.
Im Jahre 1868 kamen die Schlossanlagen unter die Administration und Fachaufsicht der königlich preußischen Hofgartendirektion in Potsdam. Im Prinzip sind danach bis heute die Grundzüge der Anlage erhalten geblieben. Im westlichen Teil wurden 1899 Baugrundstücke abgegeben, 1922 wurde ein Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges auf der zentralen Rasenfläche vor der Ostseite des Schlosses errichtet, welches 1999 in den Stadtpark umgesetzt wurde. 1936 ging aufgrund der notwendigen Verbreiterung der Mühlenstraße im Norden ein Geländestreifen verloren.
Die Entstehung des Celler Schlossparks
in Fakten
spätes 18. Jh.
Die Vorgeschichte des Schlossparks beginnt mit dem späten 18. Jahrhundert, weil bis dahin die Befestigungsanlagen unangetastet blieben.1784 - 1827
Die Außenbastionen wurden abgebrochen. Das Material verfüllte man in den sehr breiten Schlossgraben, der sich dadurch auf etwa 7m Breite reduzierte. Auf dem neu entstandenen Gelände wurden Rasenflächen, Bäume und eine Pappelallee als Promenade gepflanzt.
19. Jh.
Das hannoversche Königshaus nutzte das Celler Schloss als Sommerresidenz. Ab 1839 wurde das Schloss dafür hergerichtet und die Flächen um den Schlossgraben hinzugekauft.
1847 - 1866
Bis 1866 wurden unter der Leitung des Hannoveraner Garteninspektors Schaumburg die Erweiterungen des Schlossparks fertiggestellt – ganz im Stil eines englischen Landschaftsparks.
seit 1868
Die Schlossanlagen kamen unter die Administration und Fachaufsicht der königlich preußischen Hofgartendirektion in Potsdam. Seitdem sind die Grundzüge der Anlage im Wesentlichen erhalten geblieben.
heute
Heute ist der Schlosspark ein beliebter Treffpunkt für Celler, Besucher und Touristen. Viele Veranstaltungen finden hier rund ums Jahr vor der wunderschönen Kulisse statt.