Mehrtägige Wandertouren und Pilgerwege
durch Celle und die Lüneburger Heide
Der Heidschnuckenweg
Der Heidschnuckenweg, 2014 als schönster Wanderweg Deutschlands ausgezeichnet, führt in 13 Etappen auf 223 km in Nord-Süd-Richtung vom Bahnhof Hamburg-Neugraben im Ortsteil Fischbek bis zum Welfenschloss in Celle - und somit ein großes Stück durch das Cellerland. Die Kennzeichnung ist ein weißes H auf schwarzem Grund. Der Weg führt durch mehr als 30 Heidegebiete - zunächst nach Buchholz und Handeloh, weiter über Soltau und den Wietzer Berg nach Unterlüß, weiter durch Lutterloh und zur „Zur alten Fuhrmanns-Schänke", 1814 bereits als Ausspannwirtschaft gegründet. Von hier führt der Wanderweg über den 84 Meter hohen Citronenberg (ja, mit „C“) durch herrliche Wälder durch die Südheide und später im Verlauf entlang der Allerwiesen nach Celle bis zum berühmten Welfenschloss.
Der Jakobsweg
Einige Pilgerwege gehen direkt durch Celle wie etwa auch der Jakobsweg, dessen 7. Etappe vom Kloster Wienhausen (hier wurden bei Renovierungsarbeiten die ältesten bekannten Brillen weltweit gefunden) in die Altstadt führt. Die sich anschließende 8. Etappe beginnt hier ihren Weg weiter nach Winsen/Aller.
Europäischer Fernwanderweg E 1
Fernwanderweg im Celler Landkreis:
Am Abzweig der K 13 von der K 45 zwischen Wietzendorf und Müden beginnt der Eintritt in den nördlichen Celler Landkreis. Diese führt weiter über Hermannsburg gen Süden nach Celle und verlässt das Cellerland auf der L 310 im Westen des Landkreises einige Meter hinter der L 298 auf Höhe eines alten Guttores nach Rixförde wieder.