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ALLRIS - Auszug

17.06.2008 - 7 Neubau "Altstadt-Galerie" - Auswirkungen auf di...

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Wortprotokoll

Ortbürgermeister Schröder führt aus, dass vergangene Woche eine Sondersitzung gemeinsam mit den anderen Ausschüssen stattgefunden habe. Für den Fall, dass ggf. weiterer Bedarf des Ortsrates an einer Aussprache bestünde, habe er diesen Punkt auf die Tagesordnung gesetzt.

Ortsratsmitglied Rentsch führt an, dass die intensive Beschäftigung mit der Verkehrsspange im Bereich Südwall ohne weitere Planungen im Stadtbereich sehr kurzsichtig sei. Auch sei über Kosten nicht geredet worden. Auch hier sei grundsätzlich eine Ziel 1-Förderung möglich, sonst müssten die Kosten von einem etwaigen Investor übernommen werden. Leider gebe es seitens der Verwaltung noch immer keine konkrete Antwort.

Ortsbürgermeister Schröder fügt hinzu, dass es wichtig sei, sich auch um die nördliche Innenstadt zu kümmern, sonst werde die Altstadt darunter leiden. Schließlich sei die Entwicklung der nördlichen Bereiche auch Bestandteil des Gutachtens. Weiterhin weist der Ortsbürgermeister darauf hin, dass der Entwicklungsprozess in der Schuhstraße nicht - wie ursprünglich angenommenen – negativ verlaufen sei, sondern sich die Leerstände sogar halbiert hätten. Ortsratsmitglied Jahnke bestätigt, dass eine Quartierprofilierung im nördlichen Bereich stattfinden müsse, da der südliche Innenstadtbereich durch ein Einkaufszentrum gestärkt würde. Sie schlägt vor, eine Empfehlung des Ortsrates auszusprechen, dass eine verstärkte in Augenscheinnahme des Quartiers erfolgen und Planungen seitens der Verwaltung stattfinden müsse.

Ortsratsmitglied Palme plädiert für eine positivere Grundhaltung der Ortsratsmitglieder. Schließlich habe schon eine deutliche Verbesserung im Innenstadtbereich stattgefunden. Auch Ortsratsmitglied Mercier fügt an, dass es eben so wichtig sei, positive Auswirkungen auf die gesamte Altstadt zu betrachten wie die negativen eines Teilbereiches. Ortsratsmitglied Köntopp warnt ebenfalls vor einer so genannten selbsterfüllenden Prophezeiung. Es sei wichtig nach vorne zu schauen und sich zu überlegen, was ein jeder selbst dazu beitragen könne.

Ortsratsmitglied Jahnke betont, dass der Ortsrat - ohne die Verwaltung schlecht zu reden - trotzdem die Sorgen derer ernst nehmen müsse, die um ihre Existenz bangen. Sie bedauert, dass Ortsratsmitglied Kielhorn als direkt Betroffener heute nicht da sei, um Stellung zu nehmen.

Ortsbürgermeister Schröder erklärt zusammenfassend, dass alle ihren Beitrag leisten müssen. Der Ortsrat ist sich dahingehend einig, dass Rat und Verwaltung verstärkt auch die nördliche Innenstadt betrachten müsse.