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ALLRIS - Auszug

15.09.2009 - 7 Situation „Oppershäuser Straße“ (Vortrag der V...

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Wortprotokoll

Anlass, das Thema erneut auf die Tagesordnung zu setzen, war das Beschwerdeschreiben eines Altenceller Bürgers. Seiner Meinung nach befinde sich der Unterhaltungszustand der Oppershäuser Straße in sehr desolatem Zustand.

 

Die Verwaltung führt hierzu aus, dass schon 1984 das Problem zum ersten Mal auftauchte. 1995 wurde die Teileinziehung des Gemeindeverbindungsweges Oppershausen-Osterloh (Oppershäuser Straße) gefordert, das Verfahren jedoch nicht zum Abschluss gebracht. Derzeit sei die Oppershäuser Straße ab Ende der Bebauung Osterloh gewidmet, d. h. die Benutzung ist für jedermann erlaubt. Für die Unterhaltung zuständig ist laut Widmung allein der Straßenbaulastträger. Die Verwaltung sehe am Zustand der Straße keinen Handlungsbedarf. Ein Ausbau sei nicht vorgesehen.

 

Die Straße befinde sich als Schotterweg in einem normal üblichen Ausbauzustand und habe den Charakter eines Wirtschaftsweges. Der jährliche Unterhaltungsaufwand liege zwischen 4.000 € und 5.000 €. Eine Teerdecke würde ca. 90.000 € kosten und hätte ebenso Unterhaltungsaufwand zur Folge. Ein Abpollern eines Radweges habe nachhaltig nichts gebracht, da die Poller immer wieder herausgerissen wurden.

 

Das Teileinziehungsverfahren könnte wieder aufgenommen werden, wenn der Ortsrat es fordert. Problematisch könne allerdings sein, dass die Samtgemeinde Flotwedel der Teileinziehung zustimmen müsse.

 

Nach einstimmigem Beschluss des Ortsrates wird die Sitzung von 20:26 Uhr bis 20:35 Uhr für Bürgerfragen unterbrochen.

 

Nach kurzer Aussprache, in der auch vorgebracht wurde, dass ein großer Anteil der Nutzer dieses „Schleichweges“ GF-Kennzeichen hätten und dass mit dem 3. Bauabschnitt der Ostumgehung dieser Weg zwischen Altencelle und Lachtehausen ohnehin abgeschnitten würde, empfiehlt der Ortsrat einstimmig, das Verfahren zur Teileinziehung der Oppershäuser Straße wieder aufzunehmen.