23.06.2011 - 9 Nachbereitung der Ortsteilbegehung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9
- Sitzung:
-
Sitzung des Ortsrates Klein Hehlen
- Gremium:
- Ortsrat Klein Hehlen
- Datum:
- Do., 23.06.2011
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 18:04
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Ergänzungen des Ortsrates und der Verwaltung zum Vermerk sind kursiv dargestellt.
Vermerk: Ortsteilbegehung in Klein Hehlen am 18.05.2011 16:00 18:05 Uhr
Teilnehmer: OB Mende, FBL6 Hanssen, Betreuer Peters, Schriftführerin Michelet, OR-Mitglieder: Didschies, Hachtmann, Georgie, Heppner, Klein, Schulz, Lehmann (nur Zugbrückenstraße) und ca. 10 Bürger
Folgende Punkte wurden angesprochen:
Spielplatz Witzlebenstraße:
Über die Aufstellung eines Mülleimers solle nachgedacht werden. Im Moment sorgen Mütter in Privatinitiative für die Sauberkeit auf diesem Spielplatz und nehmen den Müll sogar mit nach Hause.
Bereich An der Beeke/Grundschule Klein Hehlen:
Herr Klein gibt Herrn Hanssen zwei Anliegen direkt mit:
1. Auf der Brücke hat sich eine Holzbohle gelöst, diese muss befestigt werden.
(Anmerkung Verwaltung: wurde bereits erledigt)
2. Bordsteinabsenkung in der Straße An der Beeke (Herr Hanssen hat die genaue Position in Form eines Schreibens erhalten)
(Anmerkung Verwaltung: wurde bereits erledigt)
Der Ortsrat dankt der Verwaltung für die schnelle Erledigung.
Baugebiet Kieferngrund Vermeidung Ausweichstrecke Witzlebenstraße
Ortsrat und Bürger bitten die Verwaltung bei der weiteren Planung darauf zu achten, dass die Witzlebenstraße während der Bauphase und nach Einrichtung der neuen Ampelanlage an der Winsener Straße zum Baugebiet nicht als Ausweichstrecke (Abkürzung Winsen Witzlebenstraße Tangente) genutzt wird. Hier muss langfristig eine Lösung gefunden werden.
Dieses Thema soll im nächsten Jahr auf die Tagesordnung genommen werden.
Westmarkt:
Sollte in naher Zukunft kein Umbau des Westmarktes geplant sein, bittet der Ortsrat um Aufstellung der seit Jahren gewünschten 2 Laternen. Der Oberbürgermeister hat signalisiert, dass dieses aus Gründen der Sicherheit ggf. machbar sei. Dieses soll in der Verwaltung erneut geprüft werden.
Rücksprache der Standorte sollten mit dem Ortsrat erfolgen.
Der Ortsrat kann sich vorstellen, einen Wettbewerb zu initiieren, in dem Vorschläge für die Gestaltung des Westmarktes unterbreitet werden können.
Weiterhin erinnert der Ortsrat an den Wunsch einer Querungshilfe vom Westmarkt zur Bushaltestelle, z.B. in Form einer Insel.
Lärmschutzwall:
Nach Aussage von Herr Hanssen sei die Bauabnahme noch nicht erfolgt. Der Ortsrat wünscht, wie in der letzten Ortsratssitzung bereits verkündet, bei der Bauabnahme dabei zu sein.
Ortsratsmitglied Schulz äußert, der Lärmschutz sei durch den gebauten Lärmschutzwall nicht gewährleistet. Hier habe er ein Schreiben an den Oberbürgermeister gesandt und um Prüfung gebeten. Herr Mende sagt Herrn Schulz eine Prüfung durch Herrn Hanssen zu.
Herr Hanssen erklärt sich bereit, in der nächsten Ortsratssitzung zum Thema Lärmschutzwall gern ein weiteres Mal Stellung zu nehmen, um noch ungeklärte Fragen zu beantworten. Gleichzeitig sagte er zu, ggf. die Richtigkeit der Berechnungen zum Lärmschutz und der Höhe des Walles nachzuprüfen.
In der Sitzung würde er die Lärmkarten auf Wunsch nochmals vorstellen.
Zugbrückenstraße:
Herr Hanssen erläutert die Notwendigkeit der Asphaltreparatur aufgrund der Notwendigkeit der Wiederherstellung der Verkehrssicherheit. Alle tieferen Schlaglöcher und Stolperkanten sollen mit Asphalt geschlossen und angeglichen werden. Die Verkehrssicherheit wäre damit für etwa 5 Jahre gesichert. Kosten insgesamt: 8.671,77 .
Die Wiederherstellung des Sandsteinpflasters oder die Reparatur auf Teilstücken würden in keinem Verhältnis stehen. Selbst die Reparatur auf kleinen Abschnitten sei technisch nicht möglich, da die Straße sowohl im Quergefälle, als auch im Längsgefälle erhebliche Verwerfungen habe. Zudem müsse eventuell der Untergrund verstärkt werden.
Eine solche Sanierung würde ohne Verstärkung des Unterbaus mindestens 175.000,-- kosten, hier müssten etwa 2700 m² saniert werden.
Das sei keine Unterhaltung mehr, so dass hier die Anlieger mit mind. 50 % veranlagt werden müssten.
Zusammenfassend komme für Herrn Hanssen nur eine Asphaltsanierung in Betracht. Nach 5 Jahren könne man diese wiederholen. Die Anlieger werden an diesen Kosten nicht beteiligt.
Der Oberbürgermeister erläutert, dass sich die finanzielle Lage der Stadt Celle voraussichtlich in den nächsten Jahren verbessern werde. Dann seien auch Sanierungsmaßnahmen abgängiger Straßen wieder möglich.
Herr Hanssen weist nochmals ausdrücklich darauf hin, dass die Stadt Celle die Pflicht habe, die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Als Straßenbaulastträger entscheidet diese als Behörde allein über die vorzunehmenden Maßnahmen.
Herr Hanssen erläutert auf Nachfrage, dass es generell möglich sei, wieder ein solches grobes Pflaster zu verlegen, dieses aus Lärmschutzgründen jedoch heutzutage nicht mehr verwendet wird. Denkbar wäre ein kleineres Pflaster, das wären jedoch Detailfragen bei einer Grundsanierung ab 2016 ff.
Der gesamte Straßenkörper sei seit langem abgängig und müsse grundsaniert werden. Über den Zeitpunkt entscheidet der Rat.
