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ALLRIS - Auszug

01.06.2011 - 3 Stand Hochwasserschutzplanung, 3. Abschnitt - V...

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Wortprotokoll

Der Dezernent erwähnt den Rahmenentwurf zum Hochwasserschutz aus dem Jahre 2002, der ein Investitionsvolumen von 30 Millionen Euro umfasst, wovon das Land 70 % fördert.

Ohne Hochwasserschutzmaßnahmen entstünden Schäden in Höhe von 27 Millionen Euro bei einem HQ30 und 105 Millionen Euro bei einem HQ100.

Der erste Planfeststellungsabschnitt zwischen dem Ortsteil Boye und der Fuhsemündung ist inzwischen fertiggestellt und bewirkt ein 20 cm tieferes Auflaufen eines Hochwassers.

 

Die städtbauliche Entwicklung der Allerinsel ist eng verzahnt mit den geplanten Hochwasser- schutzmaßnahmen, deren Umsetzung erst die Voraussetzungen hierfür schaffen.

Der Dezernet schließt seine Ausführungen mit der Aussicht, die Planunterlagen in Kürze so weit vorangebracht zu haben, dass ein Planfeststellungsantrag bald gestellt werden kann.

 

Die Verwaltung zeigt an Hand von Plänen, das blau gekennzeichnete, gesetzlich festgestellte Überschwemmungsgebiet der Aller im Bereich der Allerinsel.

 

Durch die Hochwasserschutzmaßnahmen sollen die Allerinsel, die Speicherstraße und die Grundstücke an der hlenstraße hochwasserfrei gestellt werden.

Dies soll insbesondere durch Abgrabungen auf dem südlichen Allerufer, die zwischen 0,70 – 2,00 m betragen, erreicht werden, wobei die vorhandene Böschungskante erhalten bleibt. FFH-Belange werden dabei berücksichtigt. Das nördliche Allerufer bleibt unangetastet.

Daneben ist beabsichtigt, das Gelände teilweise aufzuhöhen und an neuralgischen Stellen mit Spundwänden und Mauern vor dem Hochwasser zu schützen.

 

Die hervorgehobene schwarz gestrichelte Linie markiert das eigentliche Abgrabungsziel, welches momentan aus verschiedenen Gründen nicht realisiert werden kann, aber im Planfeststellungsverfahren in den Berechnungen mit berücksichtigt wird, damit dafür kein neues Verfahren eingeleitet und durchgeführt zu werden braucht.

 

Erst wenn der Planfeststellungsbeschluss vorliegt, sind Ausschreibungen möglich.

 

Fragen des Ausschusses werden beantwortet.