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ALLRIS - Auszug

08.03.2012 - 5 Einrichtung einer Dokumentationsstätte im Torhaus

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Wortprotokoll

 

Die Verwaltung erklärt, dass sie das von Herrn Dr. Habbo Knoch verfasste  Konzeptpapier „Dokumentationszentrum im Torhaus Celle“r ausgezeichnet halte. Sie würde es bedauern, wenn das Projekt ad acta gelegt würde. Die Dokumentationsstätte solle eine besondere Qualität besitzen, die eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Thematik ermögliche. Allerdings seien die in der Beschlussvorlage aufgezeigten Kosten für die Sanierung und den Umbau des Gebäudes sowie für die Erarbeitung wissenschaftlicher Grundlagen sowie die jährlichen Folgekosten  nicht unerheblich. Deshalb und weil in der Vergangenheit sehr viel in der Aufarbeitung der NS-Zeit in Celle erfolgt sei, habe  Oberbürgermeister Mende gebeten zu prüfen, ob das Vorhaben später umgesetzt werden könne.

Mehrere Mitglieder schlagen vor, das Konzept in reduzierter Form weiter zu entwickeln, von der Immobilie Torhaus zu trennen und nach alternativen Standorten zu suchen. Sie regen ferner an, Fördermittel zu akquirieren. Auch die beratenden Mitglieder tendieren  dazu, die wissenschaftliche Arbeit fortzuführen; denn hauptsächlich in den nächsten 10 Jahren könne man noch Zeitzeugen für die Aufbereitung der Thematik gewinnen. Ferner wird gebeten, die Kosten für die Erarbeitung der wissenschaftlichen Grundlagen in Höhe von ca. 405.000 € genauer auf die 3½ Haushaltsjahre aufzuteilen, in denen die Mittel benötigt würden.

Die Verwaltung berichtet, dass erste Drittmittel-Recherchen ergeben hätten, dass der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien bis zu 50% der anfallenden Kosten  fördern könne. Durch die Förderung der beiden anderen kulturellen Großprojekte seien aber die Mittel der in Frage kommenden Stiftungen und  des Landes Niedersachsen zur Zeit ausgeschöpft. 

Abschließend formuliert die Ausschussvorsitzende die neue Beschlussempfehlung wie folgt: Im Ausschuss herrscht die Meinung vor, trotz der angespannten Haushaltslage das Projekt weiter zu verfolgen. Die Grundlagen zur Konzeptentwicklung dürfen dabei nicht aus den Augen verloren werden. Die Verwaltung wird beauftragt, dezidierte Jahreskosten zu ermitteln und die Drittmittelförderung weiter zu prüfen. Frau Dr. Schmitt und Herr Dr. Knoch mögen überlegen, welche nächsten Schritte zur Konzeptentwicklung unternommen werden müssen. Auch die Folgekosten müssen weiterhin  mit berücksichtigt werden.

Die Kulturausschussmitglieder empfehlen dem VA und dem Rat einstimmig, so zu verfahren.

 

 

 

 

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Anlagen zur Vorlage