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ALLRIS - Auszug

15.11.2012 - 3 Die Arbeit der Otto Haesler-Stiftung (Vortrag d...

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Wortprotokoll

Herr Rudolf Becker, der bis zu seinem Ruhestand 29 Jahre als Leiter des Fachdienstes Hochbau- und Gebäudewirtschaft der Stadt Celle fungierte, stellt sich den Ausschussmitgliedern als neuer ehrenamtlicher Geschäftsführer der Otto Haesler-Stiftung vor. Herr Becker referiert eingehend über Otto Haesler (geb. 18.8.1880, gest. 2.4.1962) und stellt das breite Spektrum seines richtungsweisenden Bauens vor, das Haeslers internationalen Ruf als Architekt begründete. Otto Haesler gelte als der wohl bedeutendste  Siedlungsarchitekt Deutschlands.

Danach berichtet Herr Becker über die umfangreiche Arbeit der Otto Haesler-Stiftung.

So habe der zwölfköpfige Vorstand 2012 sechs Vorstandssitzungen durchgeführt.

Herr Becker bezeichnet als die drei wichtigsten Säulen der Otto Haesler-Stiftung:

1.      das Otto Haesler-Archiv im Stadtarchiv

2.      das Haesler-Museum im Rauterbergweg 1

und zwei original erhaltene Arbeiterwohnungen sowie

3.      die Stiftungsarbeit als solche.

Die Otto Haesler-Stiftung biete themenbezogene Exkursionen, Tagungen und Ausstellungen sowohl für Mitglieder als auch für die breite Öffentlichkeit an.

Zurzeit werde im ehemaligen Direktorenhaus, Magnusstraße 5, die Fotoausstellung „Das lebende Denkmal – UNESCO Welterbe FAGUS-Werk“ präsentiert. Die Fotografien von Karl Schünemann zeigen den ersten Bau des Architekten Walter Gropius. r 2013 sei eine Ausstellung mit der Architektenkammer und dem Kestner Museum Hannover geplant.

Die Ausschussvorsitzende dankt Herrn Becker für den informativen Vortrag und weist darauf hin, dass sich bereits 1998 die otto haesler initiative gegründet habe. Sie dankt dem beratenden Mitglied Dietrich Klatt für die dort geleistete ehrenamtliche Arbeit und begrüßt, dass Stiftung und Initiative gut zusammen arbeiten, um das Wirken Otto Haeslers zu würdigen.