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ALLRIS - Auszug

07.03.2012 - 3 Planungen und Bauvorhaben des AKH Celle- Vortra...

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Wortprotokoll

 

Der Ausschussvorsitzende begrüßt Herrn Judick und Herrn Schröter vom AKH Celle und bittet die Herren, die weiteren Planungen zum Ausbau des AKHs vorzustellen.

 

Herr Judick gibt zu Beginn bekannt, dass eine weitreichende Info-Veranstaltung zu diesem Thema am 17.04.2012 um 18:30 Uhr in der Exerzierhalle Celle geplant sei.

 

Herr Schröter berichtet einleitend, dass der politische und wirtschaftliche Zusammenschluss zwischen AKH und St. Josefstiftung gut gelungen sei. Damit wäre nun eine gute medizinische Grundversorgung in Celle gewährleistet, auch im Norden des Kreises unter Einbeziehung des medizinischen Versorgungszentrums in Hermannsburg.

 

Um den neuesten Standard zu gewährleisten, sei eine Modernisierung des AKHs unumnglich.

 

Die Baumaßnahme des zweiten Linearbeschleunigers sei so gut wie abgeschlossen.

Mit der Strahlentherapie – Anlage in Richtung Wittinger Straße schließe sich nun auch die Baugruppe im Süden.

 

Im nördlichen Bereich des Hauptgebäudes sei ein moderner Anbau geplant für eine neue Notaufnahme im Erdgeschoss, einer neuen OP-Station im Obergeschoss und einer Intensiv- sowie einer Bettenstation darüber. Dieser Umbau bedinge eine vorübergehende Verlegung des Haupteinganges in den südlichen Gebäudeteil an der Wittinger Straße mit veränderter Verkehrshrung – der aus der südlichen Stadt kommende Verkehr soll dann in die Wittinger Straße geleitet werden. Hierzu findet dann die bereits erwähnte Info-Veranstaltung statt, dies werde auch in der lokalen Presse bekanntgegeben.

 

Der Umbau im äeren Bereich soll im Jahr 2014 abgeschlossen werden, der Umbau im inneren Bereich im Jahr 2015.

 

Ziel der Umbaumaßnahmen sei eine bedarfsgerechte medizinische Versorgung der Bevölkerung in der Stadt Celle wie im Landkreis Celle durch Anpassung des vorhandenen Baurpers aus dem Jahr 1963. Der demografische Wandel werde hierbei ebenso berücksichtigt, wie auch die Wandlung der Mobilität, wonach mehr Parkraum zu berücksichtigen sei.

 

Die Kinderklinik könne dann vermutlich zurückgebaut werden. Zusammengefasst sei geplant, die Gesamtbaumaßnahme im Jahr 2018 beenden zu können.

 

Abschließend stellt der Stadtbaurat klar, dass für die Zulässigkeit der geplanten Baumaßnahmen die Beurteilung nach § 34 BauGB gegeben wäre und sich damit die Aufstellung eines Bebauungsplanes erübrigen würde.

 

Auf die Frage aus der Fraktion Die Unabhängigen nach der Einbindung des St. Josefstiftes erklärt Herr Schröter, man befinde sich noch in der Klärungsphase. Es sei jedoch geplant, die Bettenstationen des St. Josefstiftes im September 2012 in das AKH zu übernehmen. Lediglich das sozial-pädiatrische Zentrum solle als ambulanter Betrieb bestehen bleiben.

 

Die Wahrendorfschen Anstalten würden eine eigene Einrichtung betreiben und hätten nichts mit dem AKH zu tun.

 

Die CDU-Fraktion gibt zu bedenken, dass esr die Anwohner im Bereich Hehlentor durch die Umbaumaßnahmen zu Beeinträchtigungen kommen könnte und bittet um Auskunft, wie lange diese Beeinträchtigungen andauern würden. Herr Schröter teilt mit, die Abbruchmaßnahmen seien bis zum Herbst geplant und würden über den Siemensplatz durchgeführt.

 

Im Übrigen befände man sich mit den Nachbarn zwecks Abstimmung im Gespräch. Zu den Terminvorgaben berichtet Herr Judick, die jeweiligen Bauabschnitte wären mit dem Land Niedersachsen als auch mit der Oberfinanzdirektion abgestimmt worden. Hinsichtlich der Ausschreibung seien noch keine konkreten Aussagen machbar, da dies erst nach Bewilligung der Mittel möglich wäre.

 

Die WG-Fraktion möchte wissen, warum man sich seitens des AKHs so vehement gegen einen Neubau ausspreche. Herr Judick stellt klar, dass aufgrund der Kostenermittlung verschiedener Institutionen ein Neubau Kosten in Höhe von mehr als 100 Millionen Euro verursachen würde, während die geplanten Umbaumaßnahmen weit darunter blieben. Außerdem würden bei einem Neubau die Fördergelder gestoppt werden. Der Alternativ-Standort Hohe Wende sei auch aus denkmalschutzrechtlichen Gründen ungeeignet.

 

 

Der Ausschussvorsitzende unterbricht die Sitzung vom 17:39 bis 17:51 Uhr, um den Zuschauern die Möglichkeit zu geben, Fragen direkt an die Herren Judick und Schröter stellen zu können.

 

Im Anschluss bedankt sich der Ausschussvorsitzende bei den Gästen für ihre Ausführungen.