19.06.2012 - 5 IT-Ausstattung der Grundschulen - Bericht aus d...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Schulausschusses
- Gremium:
- Schulausschuss
- Datum:
- Di., 19.06.2012
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
In der von der Verwaltung eingerichteten Arbeitsgruppe zum Thema IT Ausstattung der Grundschulen wurde zunächst eine Bestandsaufnahme in den Grundschulen durchgeführt und Gespräche geführt. Die Gegebenheiten in den 15 Grundschulen sind recht unterschiedlich. Es sind zum Teil noch sehr alte PCs (teilweise Spenden aus der Wirtschaft) im Einsatz. Auch alte Verwaltungsrechner die nach fünf Jahren ausgesondert werden, werden von den Grundschulen weiter genutzt. Viele Schulen haben die Gelegenheit genutzt, mit Konjunkturpaketmitteln Laptops und in Einzelfällen auch Whiteboards anzuschaffen. Oft fehlt in den Schulen ein Server, der bei der Systembetreuung und dem Einsatz von Virenschutzsoftware und Internetfiltern hilfreich wäre.
Verbindliche curriculare Vorgaben für den Einsatz von Computern an den Grundschulen gibt es nicht. Lediglich ein Leitfaden zur Medienkompetenz in Niedersachsen liegt vor. Nach Rücksprache mit den Grundschulen soll ein von der Grundschule Klein Hehlen entwickelter Computerkurs-Leitfaden der Rektorenkonferenz vorgestellt werden.
Hinsichtlich der Hardwareausstattung ist vorgesehen, neben den Spenden von Unternehmen weiterhin auch die ausgedienten Verwaltungsrechner in den Schulen einzusetzen. Für das Jahr 2012 stehen 50 Verwaltungsrechner zur Verteilung an. Die derzeitige Lizenzsituation ist oft schwierig und z. T. nicht auf dem aktuellen Stand. Gespräche zum Abschluss eines Rahmenvertrages mit der Firma Comparex sind für Ende Juni vorgesehen.
Die Systembetreuung wird mit vier Euro pro Schüler vom Land Niedersachsen gefördert. Dieser Betrag wird von der Stadt Celle im Bedarfsfall aufgestockt. Die Schulen haben unterschiedliche Lösungen gefunden. In den Vorjahren wurden die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel zum Teil nicht voll ausgenutzt. Eine zentrale Vergabe der Systembetreuung an ein Unternehmen, wie es der Landkreis praktiziert, wird von den Grundschulen nicht gewünscht, weil man auf bewährte Strukturen nicht verzichten möchte. Um die vorgesehenen Anpassungen im IT-Bereich in diesem Jahr vornehmen zu können, wurde für die Systembetreuung eine Aufstockung der Haushaltsmittel von 14.000 auf 20.000 im 3. Nachtrag zum Haushaltsplan 2012 beantragt.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen möchte wissen, wie es mit der Beschaffung von Lernsoftware aussieht. Die Verwaltung stellt klar, dass die Lernsoftware aus dem Schulbudget zu beschaffen sei. Die Vertreterin der Rektorenkonferenz weist auf die Einschätzung der Rektoren hin, dass eine Erhöhung des Lernmitteletats für die Beschaffung von Lernsoftware erforderlich sei, da ein Lernsoftwareprodukt in der Regel ca. 100- 150 kostet.
Hinsichtlich der Beschaffung der Hardware weist die SPD-Fraktion darauf hin, dass nicht alle Schulen Spenden erhalten und eine gleichmäßige Ausstattung der Schulen angestrebt werden sollte.
Über die von der CDU-Fraktion vorgebrachte Idee, die vom Landkreis zur Verfügung gestellten Bildungs- und Teilhabepaketmittel für die EDV-Ausstattung zu verwenden werde bereits von der Verwaltung nachgedacht.
