08.03.2012 - 7 Mitteilungen der Verwaltung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
Sitzung des Ortsrates Wietzenbruch
- Gremium:
- Ortsrat Wietzenbruch
- Datum:
- Do., 08.03.2012
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Die Verwaltung berichtet, dass sich die Verkehrssicherheitskommission (VSK) mit dem Antrag des Elternrates der KiTa Wietzenbruch beschäftigt und die geforderte Einrichtung eines Zebrastreifens in Höhe Waldschmiede 5 geprüft habe.
Das Gremium sei zu dem Schluss gekommen, dem Elternwillen nicht nachzukommen und begründet dies mit dem Argument, dass weder ein Zebrastreifen noch die Einrichtung von Halteverboten die Eltern davon abhalten würden, bis kurz vor das Schulgebäude zu fahren und ihre Kinder aussteigen zu lassen. Dieses Verhalten sei an sämtlichen Schulen zu beobachten und führe in den Stoßzeiten zum Schulbeginn- und ende zu erheblichen Verkehrsproblemen und durchaus auch zu Gefahrensituationen.
Eine Kontrolle könne weder von der Verwaltung noch der Polizei aus personellen Gründen gewährleistet werden.
Die Problematik liege im geänderten gesellschaftlichen Verhalten begründet, daher appelliert die Verwaltung an die Eltern und den Elternrat, Vorbild zu sein und die Regeln der Straßenverkehrsordnung einzuhalten.
Ortsratsmitglied Dr. Jochim merkt an, dass dieses Problem kaum händelbar sei und sämtliche Schulen im Stadtgebiet betreffe. Am Sinnvollsten erscheine die Sperrung der Waldschmiede, dies sei jedoch nicht durchführbar und würde die Situation nur verlagern.
Ortsbürgermeisterin Kohnert berichtet, dass der Schulelternrat zwischenzeitlich einen weiteren Antrag eingereicht habe, der sich mit einer verlängerten Öffnungszeit des hinteren Eingangs der GHS Wietzenbruch an der Brandenburgstrasse befasse. Sie verliest diesen Antrag anschließend.
Mit dieser Idee habe sich der Ortsrat vor Jahren schon einmal befasst, teilt Ortsratsmitglied Dr. Jochim mit. Eine Durchführbarkeit scheitere jedoch daran, dass dieser Teil des Geländes nicht überwacht werden könne, was aus Sicht der Schulleitung aber zwingend erforderlich sei, um der Aufsichtspflicht nachzukommen.
Ortsratsmitglied Barth sieht mit diesem Vorschlag die Brandenburgstraße überproportional belastet, die Situation werde nur von A nach B verschoben, aber nicht behoben.
Ortsratsmitglied Knabe fügt an, dass diese Angelegenheit zunächst intern zwischen Schule und Schulelternrat gelöst werden sollte. Die Politik könne gern vermitteln und unterstützen, jedoch liege die Wurzel des Übels in der Bequemlichkeit der Eltern begründet.
Dies Ansicht teilt der gesamte Ortsrat und spricht sich einmütig dafür aus, dass eine Lösung von Kita und Schule unter Einbeziehung der Elternräte gefunden werden solle.
Unterbrechung der Sitzung für eine Bürgeranhörung: 19:30 Uhr 19:32 Uhr
