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ALLRIS - Auszug

21.11.2012 - 5 Baumallee Everettstraße - Aussprache des Ortsrates

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Wortprotokoll

Ortsbürgermeisterin Fiss berichtet, dass im Vorfeld dieser Sitzung ein Ortstermin gemeinsam mit den Anwohnern und dem Fachbereichsleiter Jens Hanssen stattgefunden habe. Die Problematik wurde erörtert. In der heutigen Sitzung solle nun öffentlich diskutiert und möglichst auch eine Lösung gefunden werden.

Die Fachverwaltung stimmt zu, dass es sich um eine schwierige Angelegenheit handele. In den letzten Jahren wurde diese Baumreihe stark aufgeastet, insbesondere im Bereich der Wohnhäuser. Nun sei der Zeitpunkt gekommen, eine Entscheidung zu treffen. Eine Zwischenlösung könnte sein, nur jeden 2. Baum zu fällen; damit sei das Problem aber nur aufgeschoben. Nicht außer Acht lassen dürfe man jedoch die Situation, die sich hinter dieser Baumreihe darlege. Der Bewuchs werde von der Bahn AG gepflegt, jedoch lege dieses Unternehmen einen anderen Maßstab an.

Die Anwohner hätten in den vergangenen Jahren vorbildlich die Pflegepatenschaft durchgeführt, dies dürfe nicht unerwähnt bleiben.

Um den Anwohnern die Möglichkeit zu eröffnen, ihre Sichtweise darzulegen, unterbricht der Ortsrat die Sitzung für eine weitere Anhörung.

Unterbrechung: 18:47 Uhr – 18:58 Uhr

Die Anwohner berichten, dass sich teilweise im Mauerwerk schon Setzrisse gebildet hätten und eine häufigere Behandlung der Hauswände (Spritzschutz) erforderlich sei. Weiterhin müsse auch am Tage das Licht eingeschaltet werden, da die großen Baumkronen viel Schatten werfen würden.

Die Fällung einzelner Bäume würde nichts bringen, dafür ständen sie zu dicht.

Sie unterbreiten den Vorschlag, die jetzige Baumreihe zu fällen und eine Ersatzbepflanzung vorzunehmen. Auch für diese würden die Anwohner die Pflegepatenschaft wieder übernehmen.

Die Ortsbürgermeisterin fügt an, dass sie die Ausführungen der Anwohner bestätigen könne, so stelle sich die Situation vor Ort dar. Weiterhin begrüße sie den Kompromissvorschlag.

Es schließt sich eine Diskussion unter den Ortsratsmitgliedern an.

Anschließend wird der einstimmige Beschluss gefasst, dem Vorschlag der Anwohner zu folgen.