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ALLRIS - Auszug

05.09.2012 - 3 Ortsteilbegehung am 05.09.2012 - Aussprache des...

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Wortprotokoll

 

a)      Anregung aus dem Ortsrat für den Neubau eines Radweges in Richtung Boye / entlang des „Boyer Weges“

Ortsbürgermeister Fuchs berichtet, dass zu wenig Radfahrer diese Strecke nutzen würden, um solch einen kostspieligen Ausbau eines Radweges zu rechtfertigen. Weiterhin sei die Stadt in diesem Bereich auch nicht Eigentümer diverser Flächen. Ortsratsmitglied Heindorff gibt zu Bedenken, dass die zukünftige Ortsumgehung diesen Bereich durchqueren werde, so dass die Planung eines Radweges zu diesem Zeitpunkt keinen Sinn mache.

 

Der Ortsbürgermeister informiert des Weiteren, dass der Radweg von Groß Hehlen nach Klein Hehlen in den nächsten 5-6 Wochen komplett saniert werde; Bauträger sei der Landkreis Celle. 

 

Bei der Ortsteilbegehung wurde auch der Einmündungsbereich „Boyer Weg / Lange Straß in Augenschein genommen. Hierbei sei von den Anwohnern berichtet worden, dass permanent zu schnell gefahren werde und dadurch Fußnger und Radfahrer in dem verengten Fahrbahnbereich gefährdet würden, da kein separater Fuß- und Radweg dort vorhanden sei. Der Ortsbürgermeister erklärt, dass der Landkreis regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen durchführe, dies führe jedoch zu keiner Verbesserung der Situation. Die Verwaltung gibt dazu an, dass man diesen Bereich nochmal überprüfen werde, ob ggf. durch bauliche Maßnahmen die Geschwindigkeit reduziert werden kann. Man werde auch Kontakt mit dem Landkreis aufnehmen um prüfen zu lassen, ob ggf. im Rahmen des Neubaus des Radweges der o. g. Einmündungsbereich zu vertretbaren Kosten so gestaltet werden könne, dass die Übersichtlichkeit verbessert wird (z. B. farbliches Hervorheben des Radweges im Einmündungsbereich).

 

Der Ortsbürgermeister stellt abschließend fest, dass der Anwohner auf dem Eckgrundstück des Boyer Weges/Lange Straße die Sträucher und Büsche bis auf Mauerhöhe zurückgeschnitten habe.

 

b)     Besichtigung der Bücherei in der GHS Groß Hehlen

Ortsratsmitglied Scharf berichtet, dass die Bücherei für die Grundschüler von Scheuen nach Groß Hehlen verlagert worden sei. Die räumliche Unterbringung sei derzeit nicht optimal gest, da in dem zur Verfügung stehenden Raum keine Tische und Stühle für die Schüler vorhanden seien, die ein Lesen während der Öffnungszeiten (1x pro Woche vormittags) ermöglichen würden. Ggf. werde sich die Situation verbessern, wenn in Groß Hehlen irgendwann nur noch eine reine Grundschule vorhanden sei. Man hoffe, dass dann die Stadt mit diversen Einrichtungsgegenständen (Tische, Stühle, Regale) unterstützen werde. Die Schulbücherei werde von Frau Holz und Frau Scharf betreut, ein Austausch mit der Stadtcherei finde über eine Mutter eines Schulkindes statt, die in dieser Einrichtung arbeitet. Die Ortsratsmitglieder Scharf und Holz stellen fest, dass insgesamt die Schulbücherei gut angenommen werde. Gleichzeitig werde dem Ortsrat für die jährliche finanzielle Unterstützung gedankt.

 

c)      Besichtigung des sog. „Lehmlochs“ nahe der Sportanlage Groß Hehlen

Die Verwaltung berichtet, dass das in diesem Areal vorhandene Kleingewässer (Karte siehe Anlage) ein gesetzlich geschütztes Biotop sei. Beide Parzellen, auf denen das Gewässer liegt, würden der Stadt Celle gehören. Es fände in regelmäßigen Abständen eine Begehung statt, aus der notwendige Pflegearbeiten abgeleitet werden. In naturschutzfachlicher Hinsicht befände sich das gesamte Areal in einem guten Zustand; dies sei u. a. daran zu erkennen, dass am Gewässer Eisvögel und Reiher gesehen worden sind, die das Gewässer als Nahrungsquelle nutzten.  Motocross-Räder seien kaum noch anzutreffen, da das vorhandene, liegende Totholz hier einen gewissen positiven Zweck erfülle (Erschwerung der Zugänglichkeit des Grundstücks/von Grundstücksteilen). Der Ortsbürgermeister weist auf einen illegal abgelagerten Stapel Zeitschriften im Gewässer hin; die Verwaltung sagt zu, dass sie sich um eine umgehende Entsorgung mmern wird. Sie wird sich zu diesem Zweck an den zuständigen Abfallzweckverband wenden, die Müllablagerung dort anzeigen und um Abhilfe bitten. Auf die Frage des Ortsbürgermeisters, ob im Winter ggf. auch das Rodeln und Schlittschuhlaufen in diesem Bereich möglich sei, gibt die Verwaltung an, dass dies toleriert werde, solange dies keine nachteiligen Auswirkungen auf dieses gesetzlich geschützte Biotop habe.         

 

d)     Verbindungsweg zwischen „Hermannsburger Weg“ (ab Segelflugplatz) und der Straße „Zur Hasselklink“ (schlechter Zustand des Verbindungsweges und Gehrdung der Radfahrer und Wanderer)

Ortsratsmitglied Otte weist darauf hin, dass dieser Weg beim jetzigen Zustand nur schwerlich zu nutzen sei; viele Wanderer und Radfahrer würden jedoch diesen ausgewiesenen Europa-Wanderweg regelmäßig passieren. Ratsfrau Seitz weist darauf hin, dass viele Beschwerden wegen der großen Staubentwicklung vorlägen; eine Asphaltierung der Strecke würde jedoch noch mehr Autofahrer motivieren, diese Verbindung zwischen den Ortsteilen zu nutzen.

 

Die Verwaltung erklärt, dass dieser Weg für Radfahrer nicht gerade optimal sei. Die in Rede stehende „Rippenbildung“ in der Oberfläche komme durch den regelmäßigen PKW- und LKW-Verkehr. Der Bauhof würde 1-2x im Jahr diese Strecke überarbeiten und begradigen. Aus finanziellen Gründen komme ein Neuausbau dieses Weges nicht in Betracht. Mit einer separaten Abpollerung des Radweges habe man keine guten Erfahrungen gemacht (siehe Osterloh), da diese Poller regelmäßig kaputt gefahren werden; insbesondere größere landwirtschaftliche Maschinen hätten Probleme, diese verengten Wege zu passieren. Solche Probleme gebe es auch in anderen Ortsteilen und ein Patentrezept, wie man diese Problematik gut in den Griff bekommen könne, sei noch nicht gefunden worden.

 

e)      Sportanlage in Scheuen: Beschwerden von Anwohnern bezgl. der vielen parkenden Autos bei Sportveranstaltungen (zugeparkte Einfahrten usw.)

Der Ortsbürgermeister berichtet, dass lt. Auskunft der Anwohner die vorhandenen Halteverbotsschilder an den Wochenenden oftmals nicht beachtet würden; ebenso würden Kraftfahrzeuge in Kurven bzw. vor Grundstücksausfahrten parken, obwohl ca. 70-80m weiter Parkplätze für die Sportplatzbenutzer ausgewiesen seien. Die Verwaltung werde um Prüfung gebeten, ob Mitarbeiter des ruhenden Verkehrs ggf. an Wochenenden Kontrollen durchführen können.

Weiterhin hätten sich die Anwohner beklagt, dass entlang des Hermannsburger Weges Kraftfahrzeuge oftmals mit überhöhter Geschwindigkeit fahren würden; hier werde die Verwaltung um Prüfung gebeten, ob der Landkreis in diesem Bereich Geschwindigkeitsmessungen durchführen könne.

Der Ortsrat weist darauf hin, dass am Hermannsburger Weg im Bereich des Sport-/Segelflugplatzes ein LKW-Durchfahrtsverbotsschild stehe; solch eine Beschilderung stünde jedoch nicht an folgenden Zufahrten:

 

-          Einmündungsbereich Hermannsburger Weg / Zur Hasselklinik. 

-          Weiterer Zufahrtsweg zum Hermannsburger Weg über die Straße „Zur Hasselklink“ nahe des Vorwerker Baches.

-          Zufahrt über den Lehmhorstweg.

 

Die Verwaltung werde um Prüfung gebeten, ob diese LKW-Durchfahrtsverbotsschilder auch an diesen Zufahrten aufgestellt werden müssen.

 

f)       „Hermannsburger Weg“ und „Schnuckendrift“:  Beschwerden der Anwohner über den schlechten Zustand des Straßenbelages

Der Ortsbürgermeister berichtet, dass lt. Auskunft der Anwohner diese beiden Straßen eine mangelhafte Straßendecke hätten. Bei extremen Temperaturen würden sich Teerblasen bilden. Eine fachmännische Reparatur sei bisher nicht erfolgt; es würden jährlich nur Ausbesserungsarbeiten erfolgen und Rollsplit aufgebracht werden. Die Verwaltung gibt dazu an, dass diese Straßen sicherlich schon sehr alt und nicht in einem optimalen Zustand seien. Aus fachmännischer Sicht seien die regelmäßigen Unterhaltungsarbeiten derzeit noch vertretbar, um die Straßen in einem akzeptablen Zustand zu halten. Die Alternative wäre, die beiden Straßen komplett neu zu machen (inkl. Straßenbeleuchtung, Gehwege usw.); dies wäre dann aber anliegerpflichtig und somit für die Anwohner entsprechend kostspielig. Sofern wieder größere Teerblasen usw. auftreten sollten, werde die Verwaltung um Mitteilung gebeten, damit die zuständige Bauhofkolonne Abhilfe schaffen könne.

 

g)     „Arlohstraße“:  Besichtigung des leer stehenden Schulgebäudes und -areals

Die Verwaltung gibt dazu an, dass diese Einrichtung möglichst einer neuen Nutzung zugehrt werden solle; es werde u. a. auch geprüft, ob der Scheuener Kindergarten langfristig dort untergebracht werden könne. Ebenso werde in Erwägung gezogen, dort Nutzungen unterzubringen, die ansonsten im Dorfgemeinschaftshaus stattfänden, da diese Räume alle ebenerdig und somit seniorengerecht seien.

 

Die Vertreter der GHS Groß Hehlen bitten die Verwaltung um Pfung, ob das Klettergerüst und ggf. auch die rote Schaukel auf das Schulgelände in Groß Hehlen verlegt werden können, da sie dort viel mehr von den Kindern genutzt werden können. Die Verwaltung sagt zu, die Machbarkeit und die dafür entstehenden Kosten zu prüfen. Der Ortsrat begrüßt dieses Vorhaben.

 

h)     „Wittbecker Straße / Zur Jägerei“: Anregung für eine Geschwindigkeitsbegrenzung (nahe des Schützenheimes / Festplatzes)

Der Ortsrat weist darauf hin, dass nach der Ortsausfahrt „Zur Jägerei“ in Richtung Hustedt derzeit eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h erlaubt sei, obwohl entlang der Strecke auf der linken Seite eine längere Wohnbebauung komme und auf der rechten Seite das Schützenheim liege. Da sich tagsüber viele Kinder entlang dieser Straße aufhalten bzw. diese Straße passieren würden, wäre bei diesem Teilstück eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h sinnvoll. Die Verwaltung weist darauf hin, dass hier der Landkreis Celle die verkehrsbehördliche Prüfung durchführen müsse, ob die Voraussetzungen für eine Geschwindigkeitsreduzierung vorliegen. Die Stadt werde den Vorschlag des Ortsrates weiterleiten und unterstützen.

 

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