13.11.2012 - 11 Verkehrsproblematiken in den Ortsteilen - Aussp...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 11
- Datum:
- Di., 13.11.2012
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 18:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
a) Verkehrsproblematik im Bereich Boyer Weg / Lange Straße (Schreiben der Anwohner Oppermann)
Die Verwaltung berichtet, dass der in Rede stehende Bereich schon des Öfteren von der Verkehrssicherheitskommission (VSK) begutachtet worden sei. Diese Verbindung zwischen Groß Hehlen und Boye werde rege genutzt. Demzufolge solle der zurzeit vorhandene Schilderwald zurückgebaut werden. Danach solle eine Tempo-30-Zone eingerichtet werden, die aus Richtung Boye kommend bereits hinter dem Ortsteilschild beginnen werde. Die derzeit geltenden Vorfahrtsregelungen sollen abgeschafft werden, so dass die Regelung rechts vor links gelten werde, die auch zur Geschwindigkeitsreduzierung beitragen wird. Im Einmündungsbereich Lange Straße sind auch Veränderungen vorgesehen. Bei den nächsten Unterhaltungsarbeiten solle der Einfahrtsbereich verengt werden, um ein rasantes Abbiegen der Autos zu unterbinden; hierbei werde der notwendige Kurvenradius für landwirtschaftliche Fahrzeuge berücksichtigt. Im diesem Zuge solle auch die rote Markierung der Fahrspur für Fahrradfahrer ebenfalls erneuert werden.
Sitzungsunterbrechung für Bürgerfragen.
Die Verwaltung erklärt, dass die Umsetzung der neuen Beschilderungen schnellstmöglich erfolgen werde. Der Umbau des o. g. Einmündungsbereichs hänge von der Wetterlage ab; diese Maßnahme werde aus dem Titel Unterhaltung von Straßen finanziert, so dass mit einer Umsetzung in einem vertretbaren Zeitrahmen gerechnet werden könne. Ortsratsmitglied Otte regt an, auch auf der Fahrbahn des Boyer Wegs die Markierung Tempo 30 aufzubringen. Bezüglich der Einfahrt / Stichstraße am Grundstück Schepelmann müsse geprüft werden, ob dieser Weg privat oder öffentlich sei. Ggf. müsse dort auch noch ein Verkehrsschild aufgestellt werden.
b) Verkehrsproblematik im Bereich Lehmhorstweg (Schreiben der Anwohner Hilgert)
Die Verwaltung führt aus, dass während der kürzlich durchgeführten Baumaßnahme im Bereich der Scheuener Straße usw. gewisse Umleitungsverkehre nicht zu verhindern gewesen seien. Auch sog. Schleichfahrten zwischen den Ortsteilen ließen sich nicht gänzlich unterbinden. Es sei dort eine Tempo-30-Zone vorhanden, bei der in der Vergangenheit schon Tempo-Messungen zu unterschiedlichen Tageszeiten vorgenommen worden seien. Damals seien keine nennenswerten Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt worden. Die o. a. Sondersituationen könnten nun kein Maßstab dafür sein, in diesem Bereich Änderungen vorzunehmen. Derzeit werde die vorhandene Beschilderung als ausreichend erachtet.
Sitzungsunterbrechung für Bürgerfragen.
Im Rahmen der Bürgerfragen wurde darauf hingewiesen, dass im Einfahrtsbereich Scheuener Straße / Lehnhorstweg (aus Richtung Celler Tor kommend) das vorhandene Tempo-30-Schild kaum zu sehen sei. Viel Anwohner hätten auch das subjektive Empfinden, dass nach dem Ende der o. g. Sondersituationen immer noch sehr schnell in diesem Bereich gefahren werde. Ebenso sei keine klare Verkehrsführung für Radfahrer und Fußgänger vorhanden. Die Verwaltung gib dazu an, dass es genaue Regelungen für das Aufstellen von Verkehrszeichen gebe, u. a. müssten bestimmte Abstände und Höhen eingehalten werden, damit z. B. der landwirtschaftliche Verkehr keine Probleme bekomme. Im Rahmen regelmäßiger Kontrollen werde darauf geachtet, dass keine Verkehrszeichen zuwachsen. Bezüglich der Straße Lehmhorstweg müsse festgestellt werden, dass der derzeitige Ausbauzustand nicht optimal sei. Der Ortsbürgermeister ergänzt, dass bei der momentanen Haushaltslage mit einem Ausbau der Nebenanlagen nicht gerechnet werden könne.
Nach kurzer Aussprache im Ortsrat wird die Verwaltung um Prüfung folgender Punkte gebeten:
1) Kann auf der Fahrbahn Lehmhorstweg ein Schutzstreifen für Fußgänger und Radfahrer markiert werden?
2) Kann zusätzlich zu der vorhandenen Beschilderung Tempo 30 auf die Straße aufgebracht werden?
3) Es soll nochmals für eine Woche ein Seitenmess-Radar aufgestellt werden, der die Größe der Fahrzeuge und deren Geschwindigkeit misst. Die Ergebnisse werden dann im Ortsrat bekannt gegeben.
4) Können im Einmündungsbereich Lehmhorstweg / Scheuener Straße ggf. Markierungen aufgebracht werden, die das Abbiegen der Fahrzeuge weiter entschleunigen ?
5) Kann neben der Fahrbahn ggf. eine wassergebundene Wegefläche für Fußgänger hergerichtet werden?
6) Bei der Fußgängerampel im Einmündungsbereich Lehmhorstweg / Scheuener Straße sei die Grünphase für kleine Kinder zu kurz, kann diese verlängert werden?
7) Bei der Einfahrt Düpmoor sei das Schild Spielstraße nicht gut zu sehen; kann ggf. ein größeres Schild genommen werden, das besser platziert wird?
8) In der Straße Düpmoor werde zu schnell gefahren, können in diesem Bereich Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt werden ?
Die Verwaltung weist darauf hin, dass eine mögliche Beschilderung nur für Anlieger keinen Sinn mache, da solche Regelungen in der Regel keine Akzeptanz fänden und die Verwaltung die Einhaltung solcher Durchfahrtsregelungen wegen fehlender personeller Ressourcen nicht kontrollieren könne.
Aus dem Ortsrat kommen dann noch weitere Hinweis zu Verkehrsproblematiken in den 3 Ortsteilen:
9) Ortsratsmitglied Kohrs weist darauf hin, dass auch im Bereich der Felicitas-Rose-Straße regelmäßig zu schnell gefahren werde. Es sei vermehrt zu brenzligen Situationen mit Kindern gekommen, so dass er anregt, auch dort Geschwindigkeitsmessungen durchzuführen.
10) Ortsratsmitglied Otte trägt vor, dass im Bereich Lange Straße und Alt Groß Hehlen regelmäßig zu schnell gefahren werde. Die Verwaltung gibt dazu an, dass in der Vergangenheit schon das Seitenmess-Radar aufgestellt worden sei. Danach seien keine übermäßigen Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt worden; einzelne Ausreißer (insbesondere nachts) seien unvermeidbar. Die Verwaltung werde nochmals die Messung wiederholen und über die Ergebnisse im Ortsrat berichten.
11) Ortsratsmitglied Otte berichtet, dass vor dem Haus Lange Straße Nr. 3 der Gullydeckel abgesackt und ein Teerbuckel vorhanden sei. Die Verwaltung werde um Abhilfe gebeten.
Weiterhin weist die Verwaltung auf eine Verkehrsproblematik entlang der Verbindungsstraße zwischen Boye und Groß Hehlen hin (Sachverhalt siehe Anlage). Danach werde von der VSK vorgeschlagen, die derzeit vorhandenen Fahrbahneinengungen (durch Baken und Findlinge) zurückzubauen. Diese Maßnahme werde auch demnächst im Ortsrat Boye diskutiert. Nach kurzer Aussprache besteht im Ortsrat Einvernehmen, dass der in Rede stehende Rückbau nur dann erfolgen dürfe, wenn dies keinen negativen Einfluss auf die verkehrlichen Verhältnisse am Ortseingang Groß Hehlen (Boyer Weg / Lange Straße) haben werde. Insbesondere dürfe es nicht dazu führen dass mit erhöhter Geschwindigkeit in die Tempo-30-Zone eingefahren werde.
Anlagen
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