17.10.2012 - 5 Verkehrsberuhigende Maßnahmen in Westercelle
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Ortsrates Westercelle
- Gremium:
- Ortsrat Westercelle
- Datum:
- Mi., 17.10.2012
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Ortsratsmitglied Siemann stellt den Antrag im Ortsrat vor:
a) Der Ortsrat beschließt einstimmig, dass der Hörstenweg kurz vor der Einfahrt in die Verlängerung zum Vogelberg mit einer abschließbaren Schranke zu versehen ist und bittet die Verwaltung um Prüfung.
b) Ortsbürgermeister Wilhelms bemerkt auf den Vorschlag der CDU die Gerhard-Kamp-Straße zu einer 30er-Zone zu machen und diese hinter der Breliestraße in der Weise zu einer eine Einbahnstraße zu machen, dass sie nur vom Vogelberg angefahren werden kann, dass die Gerhard-Kamp-Straße bereits eine 30er-Zone ist. Ortsratsmitglied Rieske merkt an, dass es bereits ein Antrag auf Einbahnstraßenregelung im Vogelberg gegeben haben, dieser aber wegen des Busverkehrs abgelehnt worden sei. Ratsherr Schoeps schlägt vor, die Einbahnstraßenregelung bereits ab der Helmuth-Thiele-Straße gelten zu lassen. Der Ortsrat bittet einstimmig die Verwaltung zu prüfen, wie das Problem des Abkürzungsverkehr im Bereich B3 und Vogelberg gelöst werden kann.
c) Die CDU beantragt, dass auf der Westerceller Straße der LKW-Verkehr untersagt wird, mit Ausnahme des Anliegerverkehrs. Dieses Verbot beinhaltet einen Rückbau an der Einmündung der Hannoverschen Straße, um das Einbiegen für LKW zu erschweren. Vor der Filiale der Sparkasse wird eine Verkehrsinsel errichtet und die Straßengestaltung von der Hannoverschen Heerstraße bis zur Apotheke wird durch Baumbepflanzung neu gestaltet. Einstimmig bittet der Ortsrat um schnelle Prüfung durch die Verwaltung, um im Zuge der derzeitigen Baumaßnahmen auf der Westerceller Straße dieses Vorhaben gleich berücksichtigen zu können.
d) Der Ortsrat befürwortet einstimmig den Antrag die Mittelstraße in eine 30er-Zone zu verwandeln, so dass diese auch nicht vorfahrtsberechtigt ist. Die Reduzierung bedeutet nicht nur Lärmschutz, sondern auch mehr Verkehrssicherheit für die Schulkinder. Hierzu weist Ortsbürgermeister Wilhelms auf eine ihm vorliegende Unterschriftenliste nahezu aller Anwohner der Mittelstraße, die eine Eingliederung in die 30-km/h-Zone mit der Begründung des sicheren Schulverkehrs fordern. In diesem Bereich gibt es nämlich auch keinen Radweg und zum Teil lediglich einen Fußweg.
e) Der Antrag der CDU, die Fischerstraße bis zur Steinfurt nur für den Anliegerverkehr aus Richtung Lindenallee freizugeben und von der Burgstraße aus bis zur Steinfurt eine Einbahnstraße mit Fahrtrichtung Lindenallee einzurichten, wird einstimmig vom Ortsrat für gut empfunden, die Verwaltung möge eine Umsetzung überprüfen.
f) Die CDU beantragt auf dem Wederweg den LKW-Verkehr zu untersagen. Ortsbürgermeister Wilhelms kann diesen Vorschlag nicht mit unterstützen, da es dem LKW-Lenkungskonzept widerspreche. Gleichzeitig würde die Belastung auf der B3 dann zunehmen. Ratsherr Schoeps kann aus ökologischer Sicht diesem Vorschlag nicht zustimmen, da jeder LKW einen Umweg von mindestens sieben Kilometer fahren würde. Ortsratsmitglied Rieske fordert den Antrag zurückzustellen, da man die Fertigstellung der B3 abwarten und dann den LKW-Verkehr erneut überprüfen müsse. Der Ortsrat lehnt den Antrag der CDU bei 3 Ja-Stimmen und 5 Nein-Stimmen ab.
g) Ortsbürgermeister Wilhelms weiß aus der monatlichen Sprechstunde zu berichten, dass viele Autofahrer bereits die Straße Am Fuhsekanal, Bennebosteler Straße und Wilhelm-Hasselmann-Straße zur Umfahrung des Feierabendverkehres in beide Richtungen nutzen. Der Ortsrat bittet einstimmig die Verwaltung prüfen zu lassen, wie man diesen Verkehr stoppen könne.
h) Einstimmig bittet der Ortsrat um Prüfung der Aufnahme folgender Straßen in eine 30er-Zone bzw. um Prüfung der Ausweisung als 30 km/h:
Dasselsbrucher Straße, Westerceller Straße, Wilhelm-Hasselmann-Straße, Mondhagen, Lindenallee.
i) Der Ortsrat bittet eine 20er Zone in Höhe des Eingangsbereiches des Freibades zu prüfen, da oftmals für Freibadbesucher eine gefährliche Situation entstehe, wenn diese vom Parkplatz in Richtung Freibad gingen und Fahrzeuge zum Tennisplatz führen.
j) Der Ortsrat bittet die Verwaltung die Länge der Grünphase an der Kreuzung Dasselsbrucher Straße zu überprüfen, ältere Bürger hätten oft die Schwierigkeit die Phase zur Überquerung zu nutzen.
k) Ortsratsmitglied Rieske berichtet, dass man bei der Überquerung der neuen Brücke auf der Bennebosteler Straße sehr schlecht den Gegenverkehr, sowohl als Auto-, Radfahrer oder Fußgänger sehen könne und bittet um Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h.
