17.10.2012 - 6 Ortsbegehung Windmühlenstraße am 28.06.2012 - A...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Ortsrates Neuenhäusen
- Gremium:
- Ortsrat Neuenhäusen
- Datum:
- Mi., 17.10.2012
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 18:08
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Ortsratsmitglied Peterson informiert über die Ortsbegehung im Bereich Windmühlenstraße, Teilstück zwischen Spörckenstraße und Hoppenstedtstraße/Steffensstraße (Unfallschwerpunkt) am 28.06.2012 mit Vertretern der Polizei und den Fachdiensten Allgemeine Ordnung und Verkehrsplanung der Stadt Celle. Die Hauptunfallursache liege im ruhenden Verkehr. Die Straßenbreite und auch die Parkplatzbreite auf beiden Seiten sei zu gering und es komme immer wieder zu Schäden an den parkenden Fahrzeugen (abgefahrene Spiegel usw.). Bei Geschwindigkeitsmessungen habe es deutliche Überschreitungen gegeben.
Die beiden Fachverwaltungen hätten als Sofortlösung, um die Geschwindigkeit zu drosseln, Piktogramme mit Tempo 30 auf der Straße und das Anbringen des Verkehrsschildes Unfallhäufungsstelle vorgeschlagen.
Weiter berichtet Ortsratsmitglied Peterson über die im Ortstermin mit Vor- und Nachteilen andiskutierten Möglichkeiten (siehe Anlage zur Niederschrift), um langfristig eine grundsätzliche Lösung herbeizuführen.
Möglichkeit 1
- Rückbau der Parkplatzmarkierungen auf der Straßenseite NP-Markt/Apotheke
- Anbringen einer Radwegmarkierung auf der Fahrbahn
- Verbreiterung der Parkplätze auf der gegenüberliegenden Straßenseite durch entsprechende Fahrbahnmarkierung.
Vorteil: Geringer Kostenaufwand, Parkplätze in angemessener Breite auf einer Straßenseite, Fahrbahnmarkierung für Radfahrer bringt zusätzliche Sicherheit, Fußwege bleiben in der jetzigen Breite erhalten.
Nachteil: Wegfall von Parkplätzen
Möglichkeit 2
- Ausweitung der Parkplätze auf den Fußweg der Straßenseite NP-Markt/Apotheke
Vorteil: Die Parkplätze bleiben erhalten.
Nachteil: Kostenintensiver als Möglichkeit 1, extrem enger Fußweg, kein Platz für Radwegmarkierung, keine Möglichkeit der Parkplatzverbreiterung auf der gegenüberliegenden Seite.
Möglichkeit 3
- Neugestaltung der gesamten Straße
Nachteil: Nicht zu realisieren und zu finanzieren.
Möglichkeit 4
- Einrichtung einer Einbahnstraße
- Markierung eines Radweges auf der Straße
Vorteil: Straßenbreite ausreichend, Parkplätze könnten verbreitert und erhalten werden, Sicherheit für Radfahrer.
Nachteil: Einbahnstraßen führen zur Erhöhung der Geschwindigkeit, Ausweichverkehre nutzen die umliegenden Nebenstraßen (Problemverlagerung), Verkehrsfluss wird verhindert, kontraproduktiv.
Ortsratsmitglied Ehlers räumt ein, dass die Verkehrsunfallkommission die treibende Kraft ist, um den Umfallschwerpunkt zu entkräften. An dieser Stelle seien es allerdings hauptsächlich Bagatellschäden. Der Wegfall von Parkplätzen würde eine tiefgreifende Wirkung in die Örtlichkeit haben. Desweiteren sei dort ein hoher Parkdruck zu verzeichnen, denn auch die Nebenstraße würden zum Teil zugeparkt werden. Er verweist auf den Antrag (Nr. 44/2011) an die Verwaltung Konzepterstellung zur Errichtung von öffentlichen Quartiersgaragen. Eventuell sollte abgewartet werden, bis hierzu eine Entscheidung vorliege.
Weiter wird aus dem Ortsrat geäußert, dass die Parkplätze viel zu eng seien und daher ein ordnungsgemäßes Parken und das Aussteigen schwierig sei. Aufgrund dessen sei auch der Ortsrat gebeten worden, über dieses Thema zu sprechen.
Ein vorläufiges Meinungsbild des Ortsrates stellt sich wie folgt dar:
5 Ortsratsmitglieder sind für die Erhaltung, 2 sind für das Wegfallen der Parkplätze.
Es besteht Einvernehmen, dass die gesamte Situation dort nicht optimal ist, daher sollte zunächst die o.g. Sofortlösung (Piktogramme und Schild Unfallhäufungsstelle) umgesetzt werden.
Das Thema soll bei der nächsten Sitzung im kommenden Jahr erneut auf die Tagesordnung genommen und die verantwortlichen Fachdienste dazu eingeladen werden. Dabei sollen auch die Ergebnisse der Geschwindigkeitsmessung vorgestellt werden.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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1,3 MB
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