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ALLRIS - Auszug

15.11.2012 - 10 Anbindung von Klein Hehlen zum Celler Bahnhof u...

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Wortprotokoll

Der Ortsbürgermeister begrüßt von Seiten der CeBus Frau Peters und Frau Dickmann und erläutert die Situation. In der Kanzleistraße entstünden lange Wartezeiten, um zum Bahnhof zu gelangen. Zudem sei dort der Bordstein zu niedrig, so dass Personen mit einem Rollator nicht zum Bahnhof kämen.

 

Frau Peters erläutert, der Fahrplanwechsel habe grundlegend zum 01.05.2012 stattgefunden, um die finanzielle Grundlage der Firma zu sichern und die Arbeitsplätze zu halten. Zudem seien Fördergelder der Stadt Celle entfallen. Fahrgasterhebungen seien Grundlage des neuen Fahrplanes gewesen. Dadurch sollte Klein Hehlen nur noch stündlich angefahren werden, allerdings habe der Landkreis weitere Fahrten dazu bestellt, so dass die Linie 2 nun während den Hauptzeiten halbstündlich fahre. Der Bahnhof könne nicht direkt angefahren werden, da der Bremer Weg mit eingebunden werden musste. Weiter führt sie aus, dass die Umsteigezeiten in der Kanzleistraße bzw. am Schlossplatz mindestens 5 Minuten und maximal 11 Minuten betragen würden, um zum Bahnhof zu gelangen. Die Haltestelle Kanzleistraße sei erforderlich, da die Linie 2 über die Richard-Katzenstein-Straße und Bremer Weg wieder nach Klein Hehlen fahren muss. Der von der CeBus beantragte Ausbau der Haltestelle (mit Sitzbank) befinde sich momentan noch in Prüfung.

 

Der Ortsbürgermeister merkt an, dass durch die Stadt Celle keine Zuschüsse bezahlt, sondern als Arrangement damals ein negativer Kaufpreis erhoben worden sei. Der Landkreis habe eine sechsstellige Summe an die CeBus bezahlt.

 

Ortsratsmitglied Pauls ergänzt, dass man 2003 davon ausgegangen sei, den ÖPNV rein aus Mitteln der Schülerbeförderung finanzieren zu können. Das Arrangement mit dem negativen Kaufpreis sei absehbar für die CeBus gewesen. Die Linienanbindung zum Bahnhof sei eine reine Organisationssache.

 

Frau Peters teilt dazu mit, dass der Fahrplan nicht ‚aus Stein gemeißelt sei‘.

 

Die Sitzung wird für Bürgerfragen von 19:35 bis 19:45 Uhr unterbrochen.

 

Unter anderem wird von einer Bürgerin bemängelt, dass es durch die geänderten Fahrzeiten und aufgrund von Stau und roten Ampeln nur selten möglich ist, den Metronom um 7:47 Uhr nach Hannover zu erreichen. Sie habe bei 5 Fahrten lediglich einmal den Zug noch erreicht. Vor der Fahrplanänderung sei der Bus um 7:24 Uhr (Bonhoefferstraße) gefahren, da wäre es kein Problem gewesen, den Metronom noch zu erreichen. Daher bitte sie um eine entsprechende Änderung.

 

Frau Peters wird sich der eben angesprochenen Bürgerfragen annehmen.