07.11.2012 - 8 Einrichtung einer "vollwertigen" Lichtzeichenan...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Sitzung:
-
Sitzung des Ortsrates Boye
- Gremium:
- Ortsrat Boye
- Datum:
- Mi., 07.11.2012
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Der Ortsbürgermeister stellt den oben aufgeführten Antrag und die Historie der Ampelanlage vor. Durch die Induktionsschleifen sollte ursprünglich die Geschwindigkeit herabgesetzt werden. Auch entstünden gefährliche Situationen, da die Autofahrer davon ausgehen durchfahren zu können und teilweise nicht bemerken, dass dort momentan die Grünphase für Fußgänger angezeigt wird. Bei einer vollwertigen Ampel würde größere Vorsicht herrschen, da mit dem Verkehr aus dem Kirchweg gerechnet wird.
Ortsratsmitglied Marks habe sich mit vielen Autofahrern unterhalten, die anmerkten, dass die Ampel vom Kirchweg aus gut einsehbar und daher eine große Ampelanlage nicht angemessen sei. Die Kosten einer solchen Anlage spielten auch eine Rolle, zumal sie auch als Ratsfrau Verantwortung für diese habe.
Ortsratsmitglied Dormann findet die jetzige Ampel optimal. Bei Beachtung der Ampelanlage würde auch nichts passieren. Das Rotlicht würde überfahren, da es nicht beachtet wird. Dasselbe würde auch bei einer anderen Ampel geschehen. Auf die Anwohner der Straße Dammworth würden erheblich mehr Anfahrtsgeräusche bei einer vollwertigen Ampelanlage zukommen, da diese regelmäßig umschalten würde. Morgens herrsche dort viel Verkehr, so dass Stau vorprogrammiert wäre. Derzeit fließe der Verkehr reibungslos, daher finde er die jetzige Ampel für Anwohner und Verkehr optimal.
Ortsratsmitglied Holzkamp erklärt, er finde das Reinfahren in die Kreuzung und auch das Überfahren des Rotlichts nicht richtig. Eine vollwertige Ampelanlage bringe ein erhöhtes Maß an Sicherheit.
Herr Kroll informiert, dass es bei der derzeitigen Ampelanlage keine Auffälligkeiten von Unfallgeschehen gibt. Das Missachten des Rotlichts würde allerdings durch die derzeitige Schaltung provoziert. Aus diesem Grunde sei diese Schaltung nicht mehr zulässig. Die Ampel sollte in der Form, bis auf die Geschwindigkeitsstreifen, beibehalten werden. Die Induktionsschleifen in den Nebenstraßen sollten verbleiben, so dass die Ampel nur auf Rot umspringe, wenn jemand dort herausfahren möchte. Denn nicht an jeder Einmündung könne eine vollwertige Lichtsignalanlage angebracht werden.
Der Ortsbürgermeister weist darauf hin, dass die Autos aus dem Kirchweg Rotlicht anfordern, um dann selbst vor der roten Ampel zu stehen.
Herr Hanssen teilt mit, dass eine vollwertige Lichtsignalanlage in etwa 100.000 Euro oder auch mehr kostet. In dieser Summe seien die schon vorhandenen Masten bereits berücksichtigt.
Der Ortsbürgermeister fasst zusammen:
Wenn die rechtliche Situation hergestellt wird, könne man verkehrlich eine sichere Situation herstellen. Eine Vollampel sei (aktuell), insbesondere aus finanziellen Gründen nicht vertretbar, lediglich die Induktionsschlaufen für Geschwindigkeit sollen heraus genommen werden. Unter diesen Voraussetzungen werde der Antrag modifiziert. Sodann beschließt der Ortsrat einstimmig den geänderten Antrag.
Anlagen
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(wie Dokument)
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26,5 kB
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