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ALLRIS - Auszug

14.11.2012 - 6 Verkehrliche Auswirkungen auf den Ortsteil nach...

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Wortprotokoll

Ortsbürgermeisterin Jahnke äert die Befürchtung, dass nach der Öffnung des zweiten Bauabschnittes der Ostumgehung die Belastung für die Anwohner im Ortsteil noch größer werde. Der Verwaltung liege eine Liste mit 300 Unterschriften vor, die diese Sorge bekräftigen. Hinzu kämen Straßenschäden durch die immer größer werdende Anzahl durchfahrender Lastwagen. Gerade die Altersheime und die Schule in der Blumlage seien stark betroffen. Die Verwaltung stellt klar, dass das Gericht keinen Baustopp verhängt habe und der Ausgang des Verfahrens abgewartet werden müsse. Bis dahin werde die Verwaltung auch keine weitere Stellung zu diesem Thema beziehen. Bauträger sei das Land Niedersachsen. Momentan werde durch die Straßenverkehrsbehörde die Auswirkung einer Durchfahrtsbeschränkung geprüft, danach werde eventuell eine LKW Lenkung und Führung möglich sein. Bei dieser Prüfung würden die Menge aller Fahrzeuge in alle Richtungen berücksichtigt. Ein Ergebnis dieser Untersuchung erwarte man im Frühjahr nächsten Jahres. Eine Geschwindigkeitsbeschränkung werde ebenfalls geprüft. An den Altenheimen und der Schule sei die Verkehrssicherheit gegeben, es bestehe kein Unfallschwerpunkt. Ortsratsmitglied Engelen betont die Wichtigkeit eines Gesamtkonzeptes, jeden Ortsteil getrennt zu beplanen mache wenig Sinn. Ratsfrau Fudeus hält es für falsch den zweiten Bauabschnitt nicht freizugeben, bevor der Bau des dritten Abschnittes begonnen wird. Den täglichen Verkehr werde man dadurch nicht verringern, momentan werde die Ausfahrt der Ostumgehung in Westercelle genutzt und der Verkehr rollt durch diesen Ortsteil in die Blumlage oder Altencelle. Auch durch ein Durchfahrtsverbot für LKW ab 12 t hält man den Schwerlastverkehr nicht aus der Blumlage und verlagert den Verkehr nur in andere Ortsteile, dies kann aber nicht die gewollte Lösung aller sein. Nach längerer Diskussion empfiehlt der Ortsrat mit 6 Ja und 2 Nein-Stimmen die sofortige Umsetzung des Lärmaktionsplanes vom November 2009 in den Straßen Braunschweiger Heerstraße, Altenceller Schneede, Blumlage, Nordwall und 77er Straße  mit der Temporeduzierung auf 30 km/h in der Zeit von 22:00 – 06:00 Uhr, verbunden mit Geschwindigkeitsüberwachung. Darüber hinaus empfiehlt der Ortsrat einstimmig das Aufstellen von Hinweisschildern an besonderen Gefahrenstellen (GS Blumlage, Altenheim St. Annen).