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ALLRIS - Auszug

06.11.2013 - 4 Baumstandorte in der Altstadt

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Wortprotokoll

Die Verwaltung berichtet über die Probleme der innerstädtischen Bäume. Die Baumpflanzungen in der Innenstadt seien 30 Jahre her, viele der Bäume sind abgängig bzw. unterentwickelt. Die Konsequenzen, die der Fachdienst Grün- und Straßenbetrieb daraus ziehensse, werden sein, dass es keine Neuanpflanzungen mehr gebe. Er weist darauf hin, dass der Sanierungsträger für die Innenstadt ein Entwicklungskonzept erarbeiten wird, dass auch Baumstandorte mit Zukunftsperspektive berücksichtigen solle. Ratsherr Dr. Übermuth teile rational die Auffassung der Stadt, auf der Wohlfühlebene sehe dies anders aus. Das Ziel sei es, die Innenstadt erleb bar und leb bar zu machen. Weiche Standortfaktoren spielen für die Bewohnbarkeit eine große Rolle und dazu gehöre auch das „Grü in der Innenstadt. Der Ortsrat sollte sich für den Erhalt und die Nachpflanzung von Bäumen einsetzen. Er geht davon aus, dass es von Seiten der Stadt ein Konzept für die Begrünung der Innenstadt geben wird. Er begrüße ein Entwicklungskonzept der Stadt und GOS, indem auch die allgemeine Begrünung der Innenstadt berücksichtigt werden soll. Er selber werde für jeden Baum kämpfen. Ratsherr Ohl gibt zu bedenken, dass ein Baum auch Lebensraum für andere Lebenswesen sei. Es kann kein Argument der Finanzen sein, dass es keine Nachpflanzung gebe, denn eine Pflasterung würde auch Geld kosten. Er fordert die Verwaltung auf, zeitnah ein „Grünkonzept“r die Innenstadt zu entwickeln/entwickeln zu lassen unter Beteiligung von Bürgern und Politik. Ratsfrau Fudeus spricht sich ebenfalls für ein Konzept aus, betont aber die Priorität des Erhalts der jetzigen Bäume. Ortsratsmitglied Schröder halte es für wichtig, dass der Ortsrat ein gemeinsames Votum zum Erhalt und Neupflanzung von Bäumen abgebe. Der Ortsrat nimmt einstimmig die technischen Probleme der Pflege von Bäumen in der Innenstadt zur Kenntnis und plädiert dafür, dass zwecks Erhalts einer lebenswerten Innenstadt und zum Wohlfühlgefühl der Bewohner die Begrünung und Bepflanzung und somit auch Ersatzpflanzungen weiter erfolgen. Parallel solle unter Beteiligung von Politik und Bürgern zeitnah ein „Grünkonzept“r die Innenstadt aufgestellt werden.