05.06.2013 - 3 Zwischenbilanz Energetische Stadtsanierung Hees...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Datum:
- Mi., 05.06.2013
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Der Dezernent führt ins Thema ein und verweist auf die letzte Ausschusssitzung vom 09.04.2013, in der bereits das Projekt Energetische Stadtsanierung Heese Nord in den Grundzügen vorgestellt worden ist. Projektträger sind vier Wohnungsbaugesellschaften, deren Sprecher Herr Siegfried Hildebrandt ist. Der Kostenrahmen beträgt ca. 120.000,00 Euro.
Die Stadt Celle als Projektpartnerin lässt u. a. die geothermische Versorgungsmöglichkeit prüfen. Bei den Projektkosten sind 22.500,00 Euro als Eigenanteil zu finanzieren. Der restliche Betrag wird über den Klimaschutzfond (67.500,00 Euro) und die KFW-Bank (30.000,00 Euro) gefördert.
Die Powerpointpräsentation von Herrn Holtmannspötter vom Planungsbüro Kirchner aus Stadthagen ist dem Protokoll als Anlage beigefügt.
Herr Holtmannspötter weist darauf hin, dass das Untersuchungsgebiet durch Einbeziehung von den Schulkomplexen BBS I und HBG erweitert wurde und somit auch der Landkreis Celle eingebunden ist. Anhand von Karten zeigt er die rot schraffierte mögliche Betriebsfläche und den Bohrbereich, der denkbar wäre. Die roten Linien symbolisieren die neun verschiedenen Wärmestränge. Er favorisiert eine Bohrtiefe von 1.700 m in einem offenen System. Offene Systeme sind nach bisherigen Erfahrungen deutlich höher in ihren Erträgen und Leistungen als geschlossene Systeme. In 1.700 m Tiefe herrscht eine Temperatur von ca. 64 Grad Celsius.
Der Ausschussvorsitzende dankt Herrn Holtmannspötter.
Die anschließenden Fragen aus den Reihen des Ausschusses werden ausführlich beantwortet. Für die Bohrung wird ein Zeitrahmen von rund einem halben Jahr veranschlagt. Mikroseismische Erschütterungen sind hierdurch in Norddeutschland nicht zu erwarten.
Der Ausschussvorsitzende beendet die Fragerunde mit dem Hinweis, dass Bohrungen in größeren Tiefen Temperaturen bis 200 Grad Celsius generieren können und dass neben der Wärmenutzung der übersteigende Bedarf zum Produzieren von Strom genutzt werden könne. Ggf. wäre hier die SVO als Partner einbindbar.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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2,6 MB
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