05.11.2013 - 3 Energie- und Wasserverbrauch der Schulgebäude d...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Sitzung:
-
Sitzung des Schulausschusses
- Gremium:
- Schulausschuss
- Datum:
- Di., 05.11.2013
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Die Verwaltung berichtet über den Energie- und Wasserverbrauch der Schulgebäude der Stadt Celle. Die klimabereinigten Verbräuche zeigen ein sehr uneinheitliches Bild. Anhand der Beispiele Grundschule Nadelberg mit Oberschule Westercelle, Grundschule Klein Hehlen mit Sprachheilschule und Grundschule Wietzenbruch werden die Verbräuche 2008-2012, die möglichen Ursachen und energetische Maßnahmen der letzten Jahre näher beleuchtet. Die Präsentationsfolien werden der Niederschrift beigefügt.
Auf Nachfrage aus dem Ausschuss, ob Ausreißer zum Beispiel beim Wasserverbrauch der Grundschule Nadelberg nachgegangen werde, erläutert die Verwaltung, dass derzeit die Werte lediglich erfasst würden. Der Fachdienst 25 strebe aber zukünftig eine Rückkopplung mit den Nutzern nach Auswertung der Zahlen an. Die Schulen sind allerdings auch schon bisher über die Verbrauchsentwicklung informiert, da die Schulhausmeister die Zähler ablesen und die Verbrauchswerte übermitteln.
Die SPD-Fraktion merkt an, dass die Schulen nur geringe Möglichkeiten der Einflussnahme haben, da in den Sporthallen ein hoher Anteil an Fremdnutzern zu verzeichnen sei. Es sollten Anreize für die Nutzer geschaffen werden, Energie einzusparen. Dieser Aussage pflichtet auch der Vertreter der Fraktion Die Unabhängigen bei.
Die CDU-Fraktion fragt nach, inwieweit die Grünanlagen mit Trinkwasser bewässert würden. Diese Frage wird über die Niederschrift wie folgt beantwortet: Die Schulgärten und Pflanzungen werden im Bedarfsfall bewässert, um die Grünanlagen zu erhalten. Rasenflächen werden nicht bewässert. Aus wirtschaftlichen Gründen kommt eine Bewässerung mit Grundwasser nicht infrage.
Die CDU-Fraktion zeigt sich überrascht, dass erst jetzt der 1. Energiebericht durch die Verwaltung vorgelegt werde. Es stelle sich die Frage, auf welcher Basis die Planungen in den Vorjahren bestanden hätten. Die energetischen Sanierungen sollte nach einer Prioritätenliste abgearbeitet werden und in den Schulen sollte zum Thema Energiesparen und Klimaschutz gearbeitet werden.
Herr Prietzel erläutert, dass die Instandhaltungsplanung auf den umfassenden Objektkenntnissen der zuständigen Mitarbeiter für die Gebäudeunterhaltung beruht. Bei der Planung der Maßnahmen würden neben dem Wärmeschutz auch andere wichtige Aspekte (z.B. Brandschutz, Funktionalität, Schallschutz, usw.) Berücksichtigung finden. Maßnahmen, die allein aus Gründen der Energieeffizienzsteigerung durchgeführt werden, wären in aller Regel nicht wirtschaftlich.
Die CDU-Fraktion gibt zu bedenken, dass auch das Energiemanagement in allen anderen städtischen Gebäuden überwacht werden müsse und regt daher an, dieses Thema im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen, Umwelt und Klimaschutz global zu behandeln.
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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3,3 MB
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