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ALLRIS - Auszug

22.08.2013 - 8 Ortsteilbegehung am 14.08.2013 - Aussprache des...

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Wortprotokoll

Der Ortsbürgermeister gibt das gesamte Begehungsprotokoll der Verwaltung (siehe Anlage) durch Verlesen bekannt. Zu einigen Punkten kommen aus dem Ortsrat folgende Anregungen und Hinweise:

 

a)      Besichtigung des Seitenstreifens bzw. des Stichweges zum „Heideweg / Fuchswinkel“ im Bereich der B 3 (Ortsausfahrt Groß Hehlen i. R. Wolthausen)“

Ortsratsmitglied Otte bittet um Auskunft, wann mit der Umsetzung der Maßnahme gerechnet werden könne. Ortsbürgermeister Fuchs gibt an, dass dies voraussichtlich im Herbst d. J. erfolgen werde.

Ortsratsmitglied Kohrs fragt, ob bei dem vorgesehenen Abstand des Weges zur B3 (ca. 1,75m) die Sicherheit für die Kinder hinreichend gegeben sei. Die Verwaltung erklärt, dass man sich innerhalb der Ortschaft befinde und somit die geplante Maßnahme in der Form umsetzbar sei; hier sei das Risiko entsprechend begrenzt. Völlige Sicherheit könne im Straßenverkehr nicht gewährleistet werden.

 

b)     Besichtigung der Bauschuttrecycling-Anlage u. der Bodenabbaustätte vor dem Ortsteil Scheuen (Am Stellhorn in 29229 Celle)

Ortsratsmitglied Kollakowski führt aus, dass sich einige Groß Hehlener Bürger schon jetzt von dem Lärm der o. g. Anlage gestört fühlen würden. Die Verwaltung weist darauf hin, dass nur die Fläche für den Sandabbau weiter in Richtung Groß Hehlen vergrößert worden sei; eine Erweiterung der Bauschuttrecyclinganlage sei nicht geplant. Insofern sei eine here Lärmbelästigung nicht zu erwarten.

Ortsratsmitglied Beutel weist darauf hin, dass es im Begehungsprotokoll eher heißen müsse:  „Die Recyclinganlage solle lediglich verlagert, aber nicht erweitert werden. Diese Verlagerung werde nicht näher an die Wohnbebauung in Scheuen herangehen, so dass mit „zusätzlichen“ Beeinträchtigungen der Scheuener Bürger nicht zu rechnen sei.“ 

 

c)      Besichtigung des Schulgebäudes in Scheuen

Die Verwaltung berichtet, dass es ein hohes Interesse gebe, die Lernwerkstatt, die bisher in Räumlichkeiten in der Hafenstraße untergebracht gewesen sei, in Scheuen anzusiedeln, da die Schule in Scheuen ein idealer Standort sei. In dem sog. Brückenjahr (= Übergang vom Kindergarten zur Grundschule) würden Kita-Kinder und Grundschüler gemeinsam an Projekten teilnehmen (derzeit rd. 50-60 Kinder). Dies sei kein ständiger Betrieb, sondern diese Projekte würden man überwiegend im 2. Schulhalbjahr während der normalen Schulzeiten anbieten (nachmittags und abends nde nichts statt). Hierbei sei von Vorteil, wenn die Lernwerkstatt an einem Ort untergebracht werde, an dem kein regulärer Kita- oder Schulbetrieb stattfindet; dies sei in Scheuen gegeben.

Die Verwaltung wolle ein neues Nutzungskonzept entwickeln, wenn die GS Hehlentor die Räume in Scheuen nicht mehr benötige (voraussichtlich Ende 2013). Ziel solle es sein, in Absprache mit dem Ortsrat ein gemeinsames Nutzungskonzept für das Schulgebäude in Scheuen zu erarbeiten. Deshalb sei u. a. wichtig, welche Nutzungen von den Scheuener Vereine und Verbände gewünscht werden.

 

Ortsratsmitglied Beutel erklärt, dass die Scheuener Vereine und Verbände eher größere Sitzungsräume für Versammlungen, Sitzungen, Übungsabende, Gottesdienste usw. benötigen würden. Deshalb sollte die Raumplanung nicht zu kleinteilig erfolgen, es müssten Räume für vielfältige Zwecke nutzbar bleiben. Die Verwaltung gibt hierzu an, dass geregelt werden müsse, wo die Materialien der Lernwerkstatt usw. verstaut werden können, damit die Räume für andere Zwecke nutzbar sind. Dies sollte jedoch machbar sein. Die Ortsratsmitglieder Scharf und Holz sehen auch keine Probleme, das Gebäude mehreren Gruppen und vielfältigen Nutzungen zur Verfügung zu stellen; mit entsprechenden Absprachen seien durchaus kombinierte Lösungen möglich.

 

Abschließend besteht bei der Verwaltung und im Ortsrat Einigkeit wie folgt zu verfahren:

 

-          Der Ortsrat wird die Scheuener Vereine und Verbände fragen, welchen Raumbedarf sie haben und welche Nutzungen sie anstreben. Insbesondere muss mitgeteilt werden, wie oft und zu welchen Zeiten sie die Räumlichkeiten nutzen möchten und ob Material o. ä. ggf. dort gelagert werden muss.

-          Der Fachdienst Schulangelegenheiten wird zu gegebener Zeit die konzeptionellen Vorarbeiten für die geplante Lernwerkstatt in Scheuen leisten. Das Konzept wird dann im Ortsrat vorgestellt.

 

Es besteht Einvernehmen, im Rahmen der Planungen für die Nachnutzung des Schulgebäudes in Scheuen im ständigen Dialog zu bleiben.     

 

  

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Anlagen