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ALLRIS - Auszug

23.10.2013 - 9 Ortsteilbereisung am 26.06.2013 - Aussprache de...

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Wortprotokoll

Ortsbürgermeister Gevers erläutert die Stationen aus der Ortsteilbegehung des Oberbürgermeisters am 26.06.2013 und die dort aufgeworfenen Fragen (gekennzeichnet durch unterstreichen). Die Verwaltung beantwortet diese Anfragen wie folg (siehe Fettgedrucktes):

 

1. Bootsanleger

Weg zum Bootsanleger

Hintergrund: Oft fahren Jugendliche mit Autos dorthin; reparieren diese u. führen Ölwechsel durch; einige seien fast in den Graben rechts vor der Koppel gefahren

Schild Durchfahrt verboten mit Zusatz Landwirtschaftlicher Verkehr frei möglich?

 

 

Antwort (FD 32 – Allgemeine Ordnung):

Der Weg sei ein Privatweg der Stadt Celle. Da der Weg eine tatsächliche öffentliche Nutzung erfahre, müsse die Beschilderung von FD 32 angeordnet werden. Dem Wunsch des Ortsrates nach einem Durchfahrverbot mit Zusatz landwirtschaftlicher Verkehr frei stehe grundsätzlich nichts entgegen. Es werde aber darauf hingewiesen, dass dann die vorhandenen Haltverbote zum Abbau angeordnet würden, da diese dann keinen Sinn mehr machen. Wie schon bei der damaligen Anordnung der Haltverbote angesprochen gilt auch hier, dass es keine Überwachung der Einhaltung des Verkehrszeichens geben werde. Außerdem werde darauf hingewiesen, dass Bootslieferungen dann nicht mehr bis zum Anleger fahren könnten. Inwiefern dafür Bedarf bestehe, kann von der Fachverwaltung nicht eingeschätzt werden.

 

Nach kurzer Aussprache bittet der Ortsrat um die Anbringung der folgenden Beschilderung: Durchfahrverbot mit Zusatz landwirtschaftlicher Verkehr frei und Bootsanlieferungen frei.

 

Nachtrag zum Protokoll:

Sobald die Haushaltssperre nicht mehr bestehe, werde ein Schild „Durchfahrt verboten – landwirtschaftlicher Verkehr und Bootsanlieferungen frei“ aufgestellt. Das Schild werde so weit vorne positioniert, dass es die Haltverbotsschilder sozusagen einschließt und damit die angesprochenen Probleme (Bootsanlieferer könnten ohne die Haltverbotschilder dann dort parken) nicht auftauchen sollten.

 

 

Wann kommt wieder ein Dixi-Häuschen an den Bootsanleger?

 

Antwort: Derzeit stehe noch bis zum Ende dieser Woche ein Dixi-Häuschen am Bootsanleger und werde wieder in der 20. Kalenderwoche in 2014 dort aufgestellt.

 

 

2. Geplantes Naturschutzgebiet (NSG) „Untere Allerniederung bei Boye“

Herr Rohrpasser erläutert ausführlich am Bootsanleger den Plan zum geplanten NSG.

Der Oberbürgermeister bittet darum, die Badestellen möglichst zu erhalten.

 

Ortsbürgermeister Gevers bittet das Protokoll der Ortsteilbegehung wie folgt zu ergänzen: Er habe bei der Begehung darum gebeten, dass kein NSG eingerichtet werde. Auch Oberbürgermeister habe (zunächst) nicht nachvollziehen können, warum die bisherige Regelung nicht ausreiche.

Ortsratsmitglied Marks möchte die Badestellen definiert wissen, da es in diesem Bereich auch private Badestellen gebe.

Der Ortsrat bittet um Erhaltung der Badestellen.

 

3. Ausbau Fuhrenstieg

Hintergrund: Einige Anwohner wünschen sich den Ausbau der Straße Fuhrenstieg.

Gibt es Möglichkeiten den Betreiber des Reiterhofes zur Beteiligung an den Ausbaukosten heranzuziehen?

nnte der Fuhrenstieg auch nur zur Hälfte ausgebaut werden?

 

Antwort:

Wenn ein Ausbau erfolgen sollte, dann nur in Gänze. Alle Anlieger und somit auch der Betreiber des Reiterhofes rden herangezogen werden (Ausbaukosten siehe TOP 11 Nr. 4 vom 19.06.2013).

 

Ortsbürgermeister Gevers informiert, er habe mit Anliegern gesprochen. Es besteht weitgehend Zustimmung zum Ausbau des Weges.

Beschlussfassung des Ortsrates dazu, siehe bitte TOP 9.1.

 

 

4. Boyer Weg

Hintergrund: Antrag der CDU im Ortsrat vom 07.06.13 (Pflasterung d. Randstreifens zumindest einseitig wegen Ausweichverkehr möglich? Vorhandenes Mineralgemisch werde 2x jährlich ausgebessert).

 

Antwort der Verwaltung vor Ort:

Die Kosten für eine Pflasterung rden sich auf ca. 150.000 € belaufen. Dabei seien Probleme mit den Wurzeln der Bäume am Straßenrand auch zu berücksichtigen. Diehrliche Unterhaltung koste rund 2.300 € (Personal, Maschinen u. Material).

Der Oberbürgermeister weist darauf hin, dass die Straße nicht allzu stark befahren sei; bei anderen Straßen/Bereichen sei der Sanierungsbedarf momentan dringlicher.

Herr Rohrpasser informiert, dass der Baum-u. Strauchbestand hier geschützt sei.

 

Frage: Kann zwischen den beiden Baken rechts o. links eine Ausweichstelle für 2 Autos mit Mineralgemisch hergestellt werden, um die Geschwindigkeit zu senken?

 

Antwort: Bei der Begehung sei bereits darauf eingegangen worden, dass eine Pflasterung des Boyer Weges eine enorme Kostensumme verschlingen würde und angeregt, ob einzelne Ausweichstellen in Pflaster ausgebaut werden könnten. Eine punktuelle Pflasterung, als Ausweichmöglichkeit für Autofahrer, würde auf Grund der langen Strecke nie genau an der Stelle sein, an dem die Ausweichmöglichkeit gerade benötigt werde. Zudem sei eine Pflasterung im Bereich von Bäumen / Baumwurzeln nicht zweckmäßig, denn wachsende Baumwurzeln heben einzelne Steine hoch und stellen eine größere Gefahr für Autofahrer dar, als ein ausgefahrenes Mineralgemisch. Ansonsten sei entlang des gesamten Weges ein Ausweichen auf die mit Mineralgemisch befestigten Seitenräume möglich.

 

Ortsbürgermeister Gevers informiert, er habe eine einspurige Verkehrsführung mit ca. fünf Ausweichstellen gemeint.

Ortsratsmitglied Marks finde dies nicht angemessen; schließlich könnte man auch außen herum fahren.

Ortsbürgermeister Gevers weist auf die Verkehrssicherungspflicht hin. Wenn eine Einspurigkeit mit Ausweichstellen hergestellt werde, würde auch die Geschwindigkeit der Fahrzeuge reduziert werden. Er bitte diesbezüglich die Kostenfrage zu klären.

 

 

 

Nachtrag zum Protokoll:

Der verantwortliche Fachdienst (FD 67) wird dies berechnen und die Kosten mitteilen. Allerdings werden Probleme mit der Verkehrsregelungen gesehen: Wer muss wo halten? Die Einspurigkeit gehe nur mit Pollern über die ganze Strecke. Bis zur nächsten Sitzung liege eine Zusammenfassung vor.

 

 

5. Winsener Straße

Hintergrund: Antrag der CDU im Ortsrat vom 07.06.13 (Beseitigung des Unterholzes am Radweg, des Öfteren werden auf dem Radweg Leute belästigt).

Antwort: Wird an die zuständige Straßenmeisterei weitergeleitet.

 

 

6. Spielplatz am Grobebach

Hintergrund: In der letzten Ortsratssitzung (19.06.13) wurde die Anschaffung einer Kinderrutsche beschlossen, die ggf. an dem kleinen Hang angebracht werden sollte.

OB u. Ortsbürgermeister bitten zu prüfen, wie viel eine einfache Schaukel (z. B. mit einem Autoreifen o.) kosten würde.

 

Ortsbürgermeister Gevers informiert, dass das Thema Kinderrutsche schon im nichtöffentlichen Teil behandelt worden sei.

Die Verwaltung informiert dazu, dass die Kosten einer Schaukel noch nicht ermittelt werden  konnten. Allerdings fehlen hier auch die erforderlichen Mittel.

 

sche/Sträucher entlang des Grobebachs am Spielplatz.

Ortsratsmitglied Marks bittet darum, diese im Frühling bzw. Herbst nicht so stark zurückzuschneiden bzw. wenn möglich gar nicht zu schneiden.

 

Der Ortsbürgermeister bittet um Benachrichtigung, wann dort zurückgeschnitten wird.