28.02.2013 - 3 Information zur Zukunft des ÖPNV- Antrag Nr. 18...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Gremium:
- Ausschuss für Straßenbau und Verkehr
- Datum:
- Do., 28.02.2013
- Status:
- gemischt (Protokoll freigegeben)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Der Stadtbaurat Dr. Hardinghaus führt ausführlich in den Tagesordnungspunkt ein und erläutert den konkreten Anlass für diese Informationsvorträge unter Verweis auf die Sitzung des Ausschusses für Straßenbau und Verkehr vom 20.09.2012. Durch damaligen Beschluss wurde die Verwaltung beauftragt, bis Mitte März 2013 eine Informationsveranstaltung zum Thema ÖPNV in Celle durchzuführen und hierzu Fachleute aus vergleichbaren Städten einzuladen. Hintergrund waren die in 2012 durchgeführten Leistungsreduzierungen im Stadtbusverkehr.
Nach den einleitenden Worten des Stadtbaurates trägt Herr Gerold Tietz von der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe GmbH vor und zeichnet ein Bild von den Abläufen des ÖPNV in Neubrandenburg (siehe Anlage). Insbesondere geht Herr Tietz auf die betriebswirtschaftlichen Maßnahmen ein, welche seit 2001 zur Optimierung der Kosten des ÖPNV in Neubrandenburg betrieben wurden. Hierzu zählen u.a. die Senkung der Linien-Km und Personalabbau. Im Ergebnis ist festzustellen, dass die Maßnahmen insgesamt greifen, die Durchführung eines ÖPNV ohne Defizit jedoch nicht möglich ist und für die öffentliche Hand immer ein Zuschussgeschäft bleibt.
Im Anschluss an den Vortrag werden Fragen aus dem Ausschuss durch Herrn Tietz beantwortet.
Frau Iris Köhler, Stadtbusgesellschaft Nienburg/Weser mbH, trägt anschließend über die Verhältnisse des ÖPNV in Nienburg vor (siehe Anlage). Hierbei stellt Nienburg/Weser mit nur ca. 32.000 Einwohnern eine deutlich kleinere Kommune dar. Das frühere Angebot des ÖPNV bis zum Jahr 2000 wurde in Nienburg/Weser nur wenig nachgefragt. Zu starre und ungünstige Fahrzeiten sorgten hier für Verdruss. Um dies zu ändern, wurde eine Arbeitsgemeinschaft aus Politik, Verwaltung und Bürgern, unter Einbeziehung eines hannoverschen Planungsbüros, gebildet. Ziele waren u.a. die Ausrichtung der Fahrzeiten an den Öffnungszeiten der örtlichen Geschäfte sowie der Arbeitszeiten potentieller Fahrgäste. Im Jahr 2001 wurde ein Stadtbusmanagement bei der Stadt Nienburg/Weser eingerichtet und eine zusätzliche Vollzeitstelle geschaffen. Hierüber wurden Aktionen zur Bekanntmachung und Attraktivitätssteigerung des ÖPNV koordiniert, Busbeschleunigungen eingerichtet und Fördergelder beantragt. Trotzdem die Fahrgastzahlen von ehemals ca. 480.000/Jahr auf ca. 1,5 Mio/Jahr gesteigert werden konnten, werden nur ca. 50 % der Kosten durch die Fahrtgeldeinnahmen gedeckt.
Im Anschluss an den Vortrag werden Fragen aus dem Ausschuss durch Frau Köhler beantwortet.
Der Ausschussvorsitzende dankt abschließend den Referenten, verabschiedet diese und leitet in den nächsten Tagesordnungspunkt ein.
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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3,3 MB
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888,1 kB
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