07.11.2013 - 3 Information über Schadstoffbelastungen in Klein...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Datum:
- Do., 07.11.2013
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Herr Mäurer, Geschäftsführer des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Celle, führt in das Thema der Schadstoffbelastungen in Kleingartenanlagen ein. Seit 2004 ist der Zweckverband für Flächen mit Altabfällen zuständig.
Dipl. Ing. Woeste vom Zweckverband geht detailliert anhand einer Powerpoint-Präsentation, die dem Protokoll als Anlage beigefügt ist, auf die damals ergriffenen Maßnahmen und Untersuchungen einschließlich Beprobungen und deren Ergebnisse ein.
Insgesamt kann festgestellt werden, dass die Grenzwerte nur geringfügig überschritten werden. Daraus resultiert seitens der Stadt ein Schreiben vom 16. Mai 2002, in dem eine Nutzungseinschränkung für den Gemüseanbau empfohlen wird, wenn deutlich sichtbare Müllbestandteile (z. B. Schlacken) zu erkennen sind oder waren.
Der Zweckverband plant und organisiert derzeit die Beprobung von Kleingartenparzellen durch eine geeignete Fachfirma, um den Pächtern ihre verständliche Verunsicherung zu nehmen. Die interessierten Pächter haben lediglich einen Eigenanteil für die Beprobung in Höhe von 85,00 € zu tragen.
Im Ausschuss wird diskutiert, inwieweit überhaupt ein Gefährdungspotenzial bei diesen Werten gegeben ist. Dabei gelten nach heutigen Erkenntnissen die Früchte an Sträuchern und Gehölzen als unbedenklich, da die Pflanzen über die Wurzeln diese Schadstoffe im Grunde nicht aufnehmen. Für belastete Flächen wird angeregt, alternativ die Anbauform in Hochbeeten vorzunehmen.
Abschließend wird festgestellt, dass durch die neuen Untersuchungen aktuelle Erkenntnisse gewonnen werden, wobei höhere Grenzwerte nicht erwartet werden.
Die damals ermittelten Werte auf Basis des heutigen Kenntnisstandes beinhalten unter Berücksichtigung von Langzeitwirkungen und der Geringfügigkeit an Grenzwertüberschreitung keine Belastung, wonach eine Kausalität zwischen ermitteltem Wert und einem Krankheitsbild hergestellt werden könnte.
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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735,8 kB
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