07.11.2013 - 5 Machbarkeitsstudie zur Wasserkraftnutzung am Ma...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Datum:
- Do., 07.11.2013
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Die Verwaltung berichtet von der aus dem Klimaschutzfonds geförderten Studie, dass an der Wehranlage beim Schlossgraben die umgangssprachlich „Klippmühle“ genannt wird, verschiedene Antriebsmodelle untersucht worden sind. Dabei erwies sich das Wasserrad als die sinnvollste und wirtschaftlichste Variante neben einer Wasserkraftschnecke oder Turbinen. Über das Wasserrad würden beim mittleren Betrieb 400 l/sec. laufen und im Jahr rd. 21.000 kWh. erzeugt. Bei heutiger Einspeisevergütung ergäbe dieses einen Ertrag von 2.700,00 € pro Jahr. An reinen Baukosten werden hierfür 180.000,00 € kalkuliert. Darin sind die Planungskosten sowie die Kosten für Betrieb und Wartung nicht enthalten.
Seitens der Verwaltung wird eine Verfolgung des Projektes nicht angestrebt und von daher sind im Haushalt keine weiteren Mittel hierfür eingestellt.
Fragen des Ausschusses werden beantwortet.
Der Ausschussvorsitzende dankt der Verwaltung für die Machbarkeitsstudie. Da kein Beschlussvorschlag vorliegt, aber weiterer Aufwand vermieden werden soll, regt der Ausschussvorsitzende an, die Wasserkraftnutzung am Magnusgraben nicht weiter zu verfolgen. Sofern die weitere technische Entwicklung gravierende neue Aspekte generiert, könne ggfs. das Thema wieder für den Ausschuss aktuell werden.
