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ALLRIS - Auszug

20.02.2014 - 3 Grundschule Altencelle; Ersatzbau Osttrakt - An...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Fachdienstleiter Prietzel informiert nochmals kurz über den Anlass für die Neubaumaßnahme und den derzeitigen Planungsstand. Für den Ersatzbau sind 2,5 Mio. Euro im Haushalt eingestellt. Das Raumprogramm und die sonstigen nutzungsbedingten Anforderungen an das Gebäude wurden in der Vorbereitungsphase vom Schulamt gemeinsam mit der Schulleitung und Mithilfe des Fachdienstes Hochbau aufgestellt. In mehreren Arbeitsgesprächen mit dem Architekturbüro Mosaik wurden die Planungszwischenstände bewertet und die Anforderungen konkretisiert. Die Vorplanungsphase ist nunmehr annähernd abgeschlossen. Der Planungsstand kann den anliegenden Plänen entnommen werden.

 

Im Rahmen der Vorplanung hat sich gezeigt, dass eine Anordnung des geplanten Ersatzbaus zwischen dem verbleibenden Verwaltungstrakt und dem südlichen Unterrichtstrakt äerst sinnvoll wäre. Damit könnte die trennende Lücke zwischen den Gebäuden geschlossen werden. Es ergeben sich große Vorteile für die Erschließung und Funktionalität, insbesondere hinsichtlich der angestrebten Barrierefreiheit. Im Zusammenhang mit dem Ersatzbau werden auch in anderen Bereichen der Schule einige erforderliche Baumaßnahmen durchgeführt. Erschwernisse ergeben sich aus der Tatsache, dass der gesamte Gebäudekomplex über den maroden abzubrechenden Gebäudeteil mit den technischen Medien versorgt wird. Außerdem werden die verbleibenden Gebäudeteile durch den Abbruch voneinander getrennt. Es werden daher Übergangsmaßnahmen erforderlich, um die verbleibenden Trakte während der Baumaßnahme in Betrieb halten zu können.

 

In bautechnischer Hinsicht kann mit dem Abbruch des Osttraktes in den Sommerferien 2014 begonnen werden. Als Ausweichquartier werden auf dem derzeitigen Sandspielplatz drei Unterrichtsräume mit angeschlossenen Sanitärräumen in Containerbauweise hergestellt. Hinsichtlich des genauen Ablaufs der Maßnahme sind die bautechnischen Aspekte noch auf die Belange des laufenden Schulbetriebes feinabzustimmen, damit die Beeinträchtigungen für die Schüler und Schülerinnen möglichst gering gehalten werden können.

 

Nach einstimmigem Beschluss des Ortsrates wird die Sitzung von 19:00 Uhr bis 19:05 Uhr für Bürgerfragen unterbrochen.

 

Im Ortsrat werden folgende Anregungen und Hinweise geäert, die für die Planung und die spätere Nutzung wichtig als relevant erachtet werden:

 

- Sicherung der Fenster in den oberen Etagen. Angemessene Qualität der Fensterbeschläge.

- Ausreichende Schalldämmung und Raumakustik (Schulgebäude und Ausweichquartier).

- Möglichst funktionsgerechter Sonnenschutz. Es wird darauf hingewiesen, dass außenliegender Sonnenschutz zwar bei starken Windgeschwindigkeiten hochgefahren werden muss, aber hinsichtlich der Vermeidung von starkem Energieeintrag durch Sonneneinstrahlung am besten geeignet ist. Ein innenliegender Sonnenschutz funktioniert zwar windunabhängig, vermindert den Energieeintrag aber fast gar nicht und kann deshalb nur als Blendschutz angesehen werden.

- Nach Möglichkeit sollte ein Bereich für das Zähneputzen der Ganztagskinder mit vorgesehen werden.