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ALLRIS - Auszug

09.07.2014 - 3 Nachbetrachtung zum Hochwasserereignis Mai/Juni...

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Wortprotokoll

Die Verwaltung trägt zu diesem Tagesordnungspunkt vor und berichtet über das Hochwasser in Celle Ende Mai/Anfang Juni 2013.

 

Der Ort Lachtehausen war damals besonders stark vom Hochwasser betroffen, weil sowohl die Lachte als auch der Freitagsgraben durch ergiebige Regenfälle binnen weniger Tage massiv anschwollen. Dazu kam der Umstand, dass innerhalb der Vegetationszeit weder die Felder abgeerntet noch die Gräben ausgemäht waren, so dass sich das Wasser dort ansammeln konnte. Schließlich entwässerten die Gräben dieses Wasser in den Freitagsgraben. Als die Wassermassen dort über die Ufer traten, wurden die niedriger gelegenen Grundstücke, ebenso wie die Wittinger Straße, teilweise überschwemmt.

 

Festzustellen ist, dass es sich um ein außergewöhnliches Naturereignis gehandelt hat, welches so nur sehr selten auftritt.

 

Im Nachgang zu diesem Überflutungsereignis werden die Katastrophen-Management-Pläne für die Zukunft überarbeitet und weiterentwickelt. Ein Problem stellen die tiefer liegenden, älteren bebauten Grundstücke dar. Bei Neubaugebieten fließen bereits Erfahrungen des Hochwasserschutzes in die Planungen mit ein, so dass diese Grundstücke höherliegend geplant werden.

 

Der Rahmenentwurf zum Hochwasserschutz in Celle aus dem Jahr 2002 sieht 3 Bereiche für Schutzmaßnahmen im Verlaufe der Aller vor. Zunächst Aller abwärts im Bereich Boye/Klein Hehlen, ferner den Bereich bis Schützenplatz sowie die Allerinsel. Durch Reduzierung von EU-Mitteln ist der 2013 gestellte rderantrag beim NLWKN zu aktualisieren, um Fördergelder für die Umsetzung des Rahmenentwurfs zu erhalten. Hier zeigt sich die Verwaltung optimistisch, dass mit der Freigabe von Mitteln in 2015 gerechnet werden kann.

 

Durch die beabsichtigten Maßnahmen wird man die Pegelstände der Aller bei Hochwasser deutlich senken können, was wiederum positive Auswirkungen auf die Lachte und den Freitagsgraben haben wird.

 

Im Anschluss an den Vortrag wird die Sitzung für Fragen aus den Reihen der Zuhörerinnen und Zuhörer von 17:15 Uhr bis 17:20 unterbrochen.

 

Abschließend werden Fragen aus dem Plenum beantwortet.