13.11.2014 - 3 Neukonzeption der Sportlerehrung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Sitzung:
-
Sitzung des Sportausschusses
- Gremium:
- Sportausschuss
- Datum:
- Do., 13.11.2014
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:30
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB 4 Bildung, Jugend und Soziales
- Ziele:
- Anpassung der Infrastruktur an die Bedürfnisse des Breiten- und Leistungssports
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Der Ausschussvorsitzende Joachim Ehlers erläutert die Vorlage und weist darauf hin, dass diese Vorlage nach den Vorgaben des letzten Sportausschusses von der Verwaltung erstellt wurde, um den Kreis der zu Ehrenden zu begrenzen, um damit Kosten zu sparen. Er teilt weiterhin mit, dass sich die Fraktionsvorsitzenden darauf hin verständigt hätten, dass die Kosten nicht € 6.000 überschreiten dürften.
Ratsherr Schoeps plädiert dafür, dass der große Rahmen unter der Bedingung erhalten bleiben solle, dass neben dem Essen auch Licht und Ton einzusparen wären.
Stadtrat Kassel macht deutlich, dass im großen Rittersaal eine professionelle Licht und Tonanlage unumgänglich sei, da die hauseigene Anlage zu schwach sei.
Herr Nieber weist darauf hin, dass es einen Ratsbeschluss für die Richtlinien der zu Ehrenden gäbe. Stadtrat Kassel entgegnet, dass natürlich der Rat über Änderungen beschliessen wird.
Ratsfrau Kohnert gibt zu bedenken, dass der Ratsherrensaal im Alten Rathaus mit über 60 Personen zu eng sei.
Ratsherr Schoeps verdeutlicht nochmals die Ansicht der WG. Der große Rahmen möge erhalten bleiben. Zusätzlich könne man auch auf die Geschenke - eine Urkunde würde reichen - und ein teures Rahmenprogramm verzichten.
Stadtrat Kassel entgegnet, dass dann die Veranstaltung zu wortlastig sei.
Ratsfrau Fiss betont, dass es schön wäre, wenn auch mehr Jüngere geehrt werden würden. Darüber hinaus könne man solch eine große Veranstaltung auch in der Sporthalle durchführen.
Ratsherr Blidon wendet ein, dass alle Sportler bereits eine Ehrung in einer Halle hatten. Eine würdige Ehrung der Stadt könne nur im Ratsherrensaal oder der Ex-Halle durchgeführt werden.
Im Folgenden diskutiert der Ausschuss weiter kontrovers, ob ein kleinerer Rahmen mit wenigen hervorragenden Sportlern sinnvoll sei, oder ob man trotz gravierender Einsparungen in anderen Bereichen am alten und sehr teuren Konzept festhalten solle.
Gegen Ende stellt Ratsherr Schoeps den Antrag, dass die Ehrung mit der gleichen Personenzahl im Rittersaal jedoch ohne Catering, besondere Licht-, Ton- und Kameratechnik und Geschenke stattfinden möge; der Antrag wird bei einer Gegenstimme mehrheitlich abgelehnt.
Der Sportausschuss empfiehlt dem VA einstimmig mit einer Enthaltung, dass die Verwaltung gebeten wird, die Ehrungsrichtlinien der Stadt mit dem Ziel eines reduzierten Personenumfanges zu überarbeiten. Hierzu sollen bis zu € 6.000 an Haushaltsmittel bereitgestellt werden.
