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ALLRIS - Auszug

19.03.2014 - 10 "Tempo 30" auf der "Fuhrberger und der Fuhrberg...

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Wortprotokoll

Ortsbürgermeisterin Kohnert informiert, der Ortsrat Wietzenbruch habe eine Umfrage zur eventuellen Einrichtung einer Tempo 30 Zone durchgeführt. Befragt worden seien die direkten Anwohner der Fuhrberger Landstraße und Fuhrberger Straße. An 430 Personen seien Fragebögen verteilt worden. Davon seien 260 Bögen zurückgegeben worden. 182 Personen seien für ein Tempolimit gewesen, 78 dagegen. Von den 182 seien 147 Befragte für ein Tempolimit zwischen 22 6 Uhr für Lkw und Pkw gewesen, 35 Personen nur für Lkw.

Sie berichtet weiter, dass die Befragung auch Anwohner einbezogen habe, die bereits im Ortsteil Neustadt/Heese wohnhaft seien. Davon tten 41 Personen für Tempo 30 votiert und 4 Personen seien dagegen gewesen.

 

Der Ortsrat Wietzenbruch habe daher einen Antrag zur Einrichtung von Tempo 30 bei Nacht gestellt. Sie fragt an, ob der Ortsrat Neustadt/Heese ebenfalls einen solchen Antrag stelle.

 

Im Zuge der weiteren Erörterung im Ortsrat werden auch die verlängerten Anfahrtszeiten der Feuerwehrleute, die sich bei zu schnellem Fahren auch im Einsatz selbst verantworten müssen, angesprochen. Weiter wird angeführt, dass bei einer geringeren Geschwindigkeit die Fahrzeuge auch länger Geräusche verursachen sowie der Kraftstoffverbrauch höher sei und damit mehr Schadstoffbelastungen in Form von CO2 zu verzeichnen seien. Aufgrund der Länge der Fuhrberger (Land-)Straße sei die Einrichtung von Tempo 30 für viele Autofahrer nicht nachvollziehbar. Bei vergleichbaren Verkehrssituationen gebe es nachweislich mehr Unfälle, da die Autofahrer versuchen die Zeit wieder hereinzuholen. Durch den zum Teil vorhandenen rmarmen Asphalt finde man dort eine bessere Situation vor als in vergleichbaren Straßen. Weiter wird aus dem Ortsrat angeregt, sich zunächst selbst ein Bild zu machen und mit den Anwohnern zu sprechen.

 

Der Ortsrat bittet die Verwaltung zu klären, ob nach Aufbringung des rmarmen Asphalts Messungen durchgehrt worden seien.

Nachtrag zum Protokoll:

Ja, es sind Messungen durchgeführt worden. Das Lärmaufkommen hat erheblich abgenommen. Dies haben auch einige Anwohner telefonisch dem Fachdienst Tief- und Landschaftsbau mitgeteilt.

 

Ortsbürgermeisterin Kämpfert fasst zusammen, dass dem Ortsrat noch einige Informationen fehlen und daher heute noch keine Beschlussfassung über eine Antragstellung möglich sei.