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ALLRIS - Auszug

12.11.2014 - 9 Querungshilfe Ortseingang Boye - Vortrag der Ve...

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Wortprotokoll

Ortsbürgermeister Gevers begrüßt Herrn Hanssen, Fachbereichsleiter Straßen, Verkehr und öffentliche Einrichtungen. Herr Hanssen erläutert die Vorgeschichte: Bereits im Jahr 2012 seien im Ortsrat verschiedene Mnahmen diskutiert worden: Vollampel für den Bereich Winsener Straße/Kirchweg dies sei von der Verwaltung wegen zu hohem Kostenaufwand abgelehnt worden. Daraufhin wurden auf Wunsch des Ortsrates die Induktionsschlaufen für die Geschwindigkeit zurückgebaut. Anschließend sei die Verwaltung gebeten worden, Alternativen zur Geschwindigkeitsreduzierung vorzustellen. Im Herbst 2012 sei dann der Plan für die Querungshilfe vorgestellt worden.

Herr Hanssen erläutert anhand eines Planes ausführlich die Querungshilfe: Stadtauswärts sei ein deutlicher Verschwenk zu erkennen und stadteinwärts sei die Fahrbahn durch Verzug der Mittellinie angepasst worden. Die Verkehrszeichen habe man entsprechend angebracht. Die noch fehlenden Schraffierungen würden noch angebracht. Die eingezeichneten Pfeile weisen auf private Grundstückszufahrten hin. Im Weiteren diene diese Mittelinsel auch als Querungshilfe für Radfahrer, die stadteinwärts fahren möchten. Somit sei auch der Verkehrssicherungspflicht genüge getan. Der Fuß- und Radweg sei stadteinwärts für Radfahrer beidseitig befahrbar. Auf Nachfrage erläutert er weiter, die Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit sei überall ein Problem. Die Stadt könne diesbezüglich nicht immer etwas unternehmen; dies sei letztendlich auch eine Kostenfrage.

 

Ortsbürgermeister Gevers informiert dazu, dass es bei einer vor kurzem durchgeführten Geschwindigkeitsmessung keine größeren Auffälligkeiten als in anderen Bereich gegeben habe. Der Ortsrat bitte trotzdem weiterhin um Geschwindigkeitsmessungen.

 

Auf Nachfrage erklärt Herr Hanssen, die Stadt habe wieder ein neues Smiley-Gerät. Dies könnte im Zuständigkeitsbereich der Stadt und in den nächsten Wochen in Boye eingesetzt werden. Für gewisse Zeit erziele dieses Gerät eine gewisse Wirkung. Eine Lärmsteigerung durch die Querungshilfe gebe es nicht, wenn sich die Autofahrer an die Geschwindigkeit halten. Bei Stop-and-go-Verkehrre dies anders. Gemäß dem Lärmaktionsplan zählen Boye und Klein Hehlen nicht zu den Bereichen, aus denen sich Lärmschutzmaßnahmen ableiten ließen. Die Fortschreibung des Lärmaktionsplans sei für alle 5 Jahre vorgesehen, sofern Mittel bereitgestellt werden. Die Verwaltung würde dann das Büro beauftragen, die Lärmsituation in Boye und Klein Hehlen zu prüfen. Weiter erklärt er, der rmaktionsplan me nicht durch Messungen zustande, sondern basiere auf Rechenmodellen wobei die Frequenz der Verkehrsmenge (PKW und LKW) maßgeblich sei.

 

Ortsbürgermeister Gevers weist darauf hin, dass die Mittel im Haushalt eingestellt seien. Herr Hanssen informiert, mit diesen Mitteln müssten auch andere Maßnahmen abgedeckt werden.

 

Die Sitzung wird von 20:12 bis 20:22 Uhr für Bürgerfragen unterbrochen.

 

Anschließend fasst Ortsbürgermeister Gevers zusammen:

- Die Messung der Geschwindigkeiten soll weiter verfolgt werden.

- Das Smiley-Gerät soll in Boye zum Einsatz kommen.

- Die fehlenden Markierungen/Schraffierungen im Bereich der Querungshilfe werden noch

angebracht.