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ALLRIS - Auszug

10.12.2015 - 1.1 Bereitstellung von Wohnungen für Flüchtlinge im...

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Wortprotokoll

Ortsbürgermeisterin Kämpfert begrüßt Oberbürgermeister Mende. Dieser erklärt, es sei ihm wichtig, den Ortsrat unverzüglich über die Neuerung zu informieren. Am kommenden Montag um 18:00 Uhr finde dazu eine Informationsveranstaltung für die Anwohner und die Ortsräte der Ortsteile Heese und Klein Hehlen in der Oberschule Celle I statt. In der Heese kämen derzeit 23 Wohneinheiten der ehemaligen Britenhäuser mit einer Belegung von 5 Personen pro Wohneinheit in Betracht. Dies entspräche bei ca. 10.500 Einwohnern im Ortsteil 1,1 Prozent der Gesamtbevölkerung. Auch der soziale Aspekt werde berücksichtigt. Er habe erst heute erfahren, dass nun ein zügiger Einzug der Flüchtlinge erfolgen könne.

Auf Nachfragen welchen Status die Flüchtlinge hätten,  erklärt der Oberbürgermeister, es handele sich um zugewiesene Flüchtlinge und überwiegend um Familien. Ein Haus werde mit evtl. 6-8 Personen belegt. Die Offiziershäuser würden dafür nicht herangezogen. Es werde auch nicht eine Straße komplett mit Flüchtlingen belegt, sondern es werde gemischt. Im Weiteren werde er mit der Polizei noch abklären, ob in der öffentlichen Veranstaltung Pläne mit den in Frage kommenden Häusern im Hinblick auf „anders Gesinnte“ gezeigt werden könnten. Die ehemalige Pestalozzischule käme für eine Unterbringung nicht in Betracht, da keine Massenunterkünfte, sondern eine dezentrale Unterbringung angestrebt werde. Wenn es machbar sei, würden keine Schulen und Turnhallen belegt.

Die anwesenden Zuhörer stellen zu diesem Thema keine Fragen.

 

r Fragen der Zuhörer an Oberbürgermeister Mende wird die Sitzung von 18:10 bis 18:20 Uhr unterbrochen.

 

Ein Bürger merkt an, bei der ehemaligen Gärtnerei vom Wilhelm-Heinichen-Ring aus kommend sei eine Laterne auf den Fußweg gesetzt worden. Da diese schlecht für Radfahrer erkennbar sei, müsste sie gekennzeichnet bzw. markiert werden. Der Oberbürgermeister erklärt, er werde diese Angelegenheit überprüfen lassen.

Derselbe Bürger erklärt, die Ampel in der Kortenumstraße sei vom Wilhelm-Heinichen-Ring aus kommend nicht einsehbar. Er regt an, eine „Bogenampel“ anzubringen bzw. die Bäume zurückzuschneiden. Früher sei vor der Kurve ein Blinklicht installiert gewesen. Dieses sei durch ein Schild ersetzt worden, das die Autofahrer nicht wahrnehmen bzw. ignorieren. Viele Autofahrer würden dort einfach bei Rot über die Ampel fahren. Oberbürgermeister Mende erklärt, ggf. könnte die Verkehrssicherheitskommission sich die Sache ansehen. Er werde die Angelegenheit in der Verwaltung klären lassen. 

 

Ein Ehepaar erklärt, am Falkenweg sei im Auftrag der Celle-Uelzen-Netz eine mit Bäumen und Sträuchern bepflanzte Grünfläche gerodet worden. Diesbezüglich hätten sie sich auch schon an Ortsbürgermeisterin Kämpfert gewandt. Als Gründe für die Maßnahme seien in einem Anschreiben angeführt worden: uneingeschränkter Zugang zu den Trassenabschnitten, Abwendung von Schäden vom Leitungssystem, bessere  Reaktionsmöglichkeiten in einem Störungsfall. Diese Maßnahme sei im Vorfeld mit der Stadt Celle (Fachdienst Grün- und Straßenbetrieb), als Eigentümerin dieser öffentlichen Fläche, abgestimmt worden. Die Stadt habe seinerzeit diese Fläche als Lärmschutz für die Anwohner bepflanzt. Da die Lärmschutzwände an der Bahntrasse zum Teil versetzt stünden bzw. zu niedrig seien und durch das Abholzen der Bäume und Sträucher, dringe der Bahnlärm nun ungehindert in das Wohngebiet. Sie übergeben Oberbürgermeister Mende einige Unterlagen (u.a. Luftbilder mit der gekennzeichneten Fläche, einen Musterantrag auf Lärmmessung durch das Eisenbahn-Bundesamt) und bitten ihn um Abhilfe. Oberbürgermeister Mende erklärt, er werde prüfen lassen, ob es rechtliche Möglichkeiten gebe.

 

Ein weiterer Zuhörer aus der Nienburger Straße verteilt ein Schreiben vom 10.12.2015 (Anlage zum Protokoll) mit Vorschlägen, wie der Verkehrskreisel in der Nienburger Straße/Welfenallee gestaltet werden könnte. Es besteht Einvernehmen, dass sich der Ortsrat mit diesem Thema beschäftigen wird (siehe auch TOP 12).

 

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Anlagen