23.06.2015 - 3 Ortsentwicklung Neuenhäusen südlich der Bahnhof...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Sitzung:
-
Sitzung des Ortsrates Neuenhäusen
- Gremium:
- Ortsrat Neuenhäusen
- Datum:
- Di., 23.06.2015
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 18:14
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Stadtbaurat Kinder informiert, die Stadt habe gute Erfahrungen mit den Städtebauförderungsprogrammen der Altstadt und Neustadt gemacht. Eine finanzielle Hilfe durch Förderprogramme sei erforderlich, da die Stadt alleine solche Maßnahmen nur schwer umsetzen könne. 2/3 würden von Bund und Land und 1/3 von der Stadt getragen. Daher bestehe seitens der Stadt ein sehr großes Interesse in ein Förderprogramm einzusteigen. Die Weiterentwicklung des Bereiches südlich der Bahnhofstraße könne er sich gut vorstellen. Beim Stadtwerkegelände (mittelfristige Perspektive) hätte es bereits erste Untersuchungen/Sondierungen gegeben. Aufgrund der festgestellten Bodenbelastung müsse man sehen, wie man damit umgehe. Der Bereich zwischen der Bahnstrecke und Innenstadt könne sich zu einem hochwertigen Wohn-, Mischgebiet entwickeln. Auch im Trüller-Bereich gebe es einiges zu tun. Punktuell seien bereits einige Straßen, beispielsweise die Kirchstraße und die Hugenottenstraße, erneuert worden.
Er wünsche sich einen eindeutigen, fraktionsübergreifenden Antrag aus dem Ortsrat auf Umbau und Förderung - Stadtumbau deswegen, weil eine neue Nutzung (Stadtwerkegelände) vorgesehen sei.
Das weitere Vorgehen bestehe dann aus zwei Schritten:
1. Erstellung eines integrierten Stadtteilkonzeptes, in dem die Vorstellungen, wie sich der Ortsteil entwickeln soll, enthalten seien.
2. Gutachterliche Ausarbeitung städtebaulicher Missstände. Diese Leistung müsse extern vergeben werden, da die Verwaltung dafür keine Kapazitäten habe.
Wenn beide Gutachten vorliegen, könne der Antrag auf Förderung gestellt werden. Dies sei immer bis jeweils Mitte des Jahres möglich.
Er halte eine mittelfristige Planung für das Stadtwerkegelände, den Trüller-Bereich und das Güterbahnhofsgelände für sinnvoll, sofern der Rat der Stadt Celle dies so mittrage.
Ortsbürgermeister Dr. Rodenwaldt erklärt, in der letzten Sitzung habe der Ortsrat folgenden Beschluss gefasst: Die Stadt Celle werde ersucht, das Stadtquartier Neuenhäusen südlich der Bahnhofstraße zu erneuern. Er fragt an, ob diese Beschlussfassung so ausreiche oder eine weitere Positionierung des Ortsrates erforderlich sei.
Stadtbaurat Kinder erläutert, eine einheitliche Positionierung des Ortsrates sei wünschenswert, um die vorbereitenden Tätigkeiten für eine Aufnahme in ein Sanierungsprogramm über den Rat in die Wege zu leiten.
Ortsratsmitglied Schüpp fragt an, wie konkret der Sanierungsbereich eingrenzt werden solle, da das jetzige Bauhofgelände zu einem späteren Zeitpunkt auch im Raum stehen werde.
Nach kurzer Erörterung definiert der Ortsrat in Absprache mit Stadtbaurat Kinder das Gebiet wie folgt und fasst einstimmig nachfolgenden Beschluss:
Das Gebiet soll Bahnhofstraße, Hannoversche Straße, Jägerstraße, Itagstraße und Gleisanlagen sowie Kronestraße, Neuenhäuser Straße und Waldweg umfassen.
Die Stadt wird aufgefordert, vorbereitende Tätigkeiten für eine Aufnahme dieses Gebietes in eine Städtebauförderung einzuleiten.
