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ALLRIS - Auszug

04.12.2024 - 26 Fortschreibung des Wohnraumversorgungskonzeptes

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Wortprotokoll

Ratsherr Fuchs trägt vor, dass dieses Konzept wichtige Voraussetzung sei, um öffentliche Förderungen von der NBank seitens Investoren und Bauträgern zu erhalten. In den letzten Jahren habe der Rat vieles richtig gemacht, auch gegen den Widerstand einzelner Ratsmitglieder. Man finde u. a. preiswerten Wohnraum, aber auch teurer Wohnungsbau sei vorgesehen, da dieser nachgefragt werde. In den nächsten Jahren sei es erforderlich, weitere Flächen für den individuellen Einfamilienhausbau anzubieten, um ein Abwandern in den Landkreis zu verhindern. Es gebe auch einen erheblichen Bedarf an Sozialwohnungen, hier müsse für Ersatz gesorgt werden, denn es würden diverse Preisbindungen demnächst auslaufen. Celle habe viele Flächenpotentiale für den Geschosswohnungsbau (u. a. Hohe Wende, ehemalige Stadtwerkegelände, Kortenumstraße, Lüneburger Straße), diese sollten sukzessive überplant und bebaut werden. Einen erheblichen Bedarf gebe es auch für den Klein- und Single-Wohnungsbau. Das bisherige Nachverdichtungsprogramm sollte fortgeführt werden. Besondere Wohnformen (z. B. Tiny-Häuser) sollten weiter ermöglicht werden. Das vorliegende Konzept sollte in fünf Jahren evaluiert werden. Die CDU-Fraktion werde hier zustimmen.

 

Ratsherr Rentsch betont, dass sein Vorredner vieles Richtiges gesagt habe. Der soziale Wohnungsbau müsse weiter forciert werden und man müsse den Fokus auf Geringverdiener, Azubis, Studenten, Geflüchtete usw. richten. Bisher sei nur ein Vorhaben in der Wittinger Straße realisiert worden; dabei sei bis 2030 ein Bedarf von mindestens 230 Sozialwohnungen vorhanden und der aktuelle Bestand werde immer weniger. Dies sei eine große Aufgabe, um die vorhandenen Bedarfe zu decken. Die SPD-Fraktion werde zustimmen.

 

Beigeordneter Ohl trägt vor, dass das alte Konzept ein Stubentiger gewesen sei. Man brauche eine Umsetzungsstrategie, um nicht wieder einen zahnlosen Tiger zu haben. Man brauche keine Schauanträge wie von der CDU, die 100 Sozialwohnungen schaffen wollen, aber nicht sagen, wie dies umgesetzt werden soll. Man dürfe nicht auf Freiwilligkeit setzen, das habe nicht funktioniert. Wenn es für Investoren keine Rendite gibt, dann würden sie auch nichts machen.

 

Ratsfrau Hagedorn stellt die Frage in den Raum, ob denn nur Sozialwohnungen der städtischen Wohnungsbaugesellschaft zählen würden oder ob auch private Angebote auf diesem Sektor miteinfließen würden.

 

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Danach beschließt der Rat einstimmig das aktuelle Wohnraumversorgungskonzept als eine Grundlage für die Schaffung und Modernisierung von Wohnraum vor allem für gering Verdienende.

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Anlagen zur Vorlage