07.02.2024 - 4 Kurze Berichterstattung aus der Arbeit des Inne...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Datum:
- Mi., 07.02.2024
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:03
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Frau Crolly (Innenstadtmanagerin) und Herr Behre (Stadtmarketing, Tourismus) geben anhand einer Präsentation, welche dem Protokoll beigefügt ist, einen Rückblick über die Bereiche Tourismus und Stadtmarketing sowie über stattgefundene Veranstaltungen und die Innenstadtentwicklung im Jahr 2023.
Herr Zobel (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) wundert sich, dass die Ausschreibungen für den Weihnachtsmarkt 2024 schon laufen, da im Vorfeld noch eine Evaluierung der Satzungsänderung bezüglich der Öffnungszeiten am 24.12. stattfinden sollte. Frau Crolly erklärt, dass es in dem laufenden Bewerberverfahren eine Auswahlmöglichkeit zum Ankreuzen gebe, wenn man als Händler am 24.12. öffnen würde. Anschließend erfolge eine Evaluierung. Aufgrund des Zuspruchs der Händler sei jedoch aktuell eine Öffnung des Weihnachtsmarktes am 24.12. geplant.
Auf die Frage von Herrn Dr. Hörstmann (Fraktion DIE UNABHÄNGIGEN) erläutert Frau Crolly, dass die Stadt die Möglichkeiten für die Veranstaltung eines Mittelaltermarktes sondiere. Jedoch müsse dieser wohl eingekauft werden. Auch Frau Hagedorn (CDU-Fraktion) bestätigt, dass ein Mittelaltermarkt teuer sei.
Unter Bezugnahme zur Präsentation erkundigt sich Herr Brammer (SPD-Fraktion), ob die aufgezeigten Flächen mit Leerstandsflächen gleichzusetzen seien. Dem widerspricht Frau Crolly, da es in Celle beispielsweise auch Flächen gebe, die gar nicht erst vermietet werden können (durch anstehende/laufende Sanierung oder weil diese zum Verkauf stehen). Diese Flächen werden in der Präsentation nicht mit dargestellt. Herr Espe (FDP-Fraktion) befürwortet diese Darstellungsweise, da man so genau wisse, welche Flächen frei zur Vermietung stehen. Laut Frau Crolly sei es aber allgemein schwer eine Aussage darüber zu treffen, wie lange die sogenannten Leerstände tatsächlich leer stehen.
Auf Nachfrage von Herrn Rodenwaldt (Fraktion – Gruppe Die Linke/Zukunft Celle) informiert Frau Crolly, dass die Inhaber des Karstadt-Gebäudes dieses nicht vermieten wollen, da das Gebäude sehr sanierungsbedürftig sei.
Herr Dr. Bischoff (CDU-Fraktion) möchte gerne von Herrn Knauf (Beratendes Mitglied) wissen, wie es den Gewerbetreibenden in der Innenstadt ergehe.
Herr Knauf berichtet daraufhin, dass die IHK Lüneburg-Wolfsburg über 1.800 Datensätze über die Erreichbarkeit der Innenstädte vorliegen habe. Diese Befragung könne er in einer der nächsten Sitzungen vorstellen.
Frau Ostler (Beratendes Mitglied) merkt an, dass es aus Touristensicht schwierig sei Dinge über Celle zu finden, da man zunächst auf der Internetseite der Stadt Celle lande, welche eher nicht touristisch ausgelegt sei. Herr Behre stimmt diesem zu und berichtet, dass der Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Tourismus bereits daran arbeite die Sichtbarkeit der Stadt Celle zu erhöhen. Eine Umsetzung solle noch dieses Jahr erfolgen.
Herr Brammer knüpft an die Vermarktung der Stadt Celle an und hinterfragt, welche Merkmale der Stadt noch zugeschrieben werden können. Im Hinblick darauf führt Herr Behre aus, dass das Merkmal „Fachwerkstadt“ definitiv heraussteche, aber der Bereich auch hier schon dabei ist, die Themen der Stadt Celle bzw. die Marke Celle weiter herauszuarbeiten.
Bezügliches des Merkmals „Nachhaltiges Celle“ erläutert er, dass die damalige Zertifizierung aufgegeben werden musste, da diese von der CTM nicht an die Stadt Celle übertragen werden konnte. Das Thema „Nachhaltiges Celle“ werde aber dennoch weiterverfolgt, da die Stadt noch immer die Voraussetzungen erfülle.
Auch Frau Mrotzek (Erste Stadträtin) betont, dass Celle immer noch als nachhaltige Destination wahrgenommen werde. Aufgrund der vorhandenen Expertise auf diesem Gebiet wurde Celle auch vom Rat Hannover eingeladen.
Hinsichtlich des Tourismus berichtet Herr Kizilyel (SPD-Fraktion), dass das Vespa-Treffen vor ein paar Jahren ein touristischer Magnet für Celle war. Frau Crolly pflichtet dem bei und äußert, dass die Bemühungen seitens der Stadt für solche Veranstaltungen auf jeden Fall vorhanden seien. Jedoch könne sie zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, wann und ob etwas in die Richtung wieder veranstaltet werde.
Auf Nachfrage von Frau Hagedorn weist Frau Crolly darauf hin, dass die Stadt keinen Einfluss auf die Termine für das Schlossparkfestival und den Weinmarkt habe. Es liege somit am Veranstalter, dass diese zeitlich nah beieinanderliegen.
Zuletzt erkundigt sich Herr Zobel nach der Zukunft der Tourist Info. Laut Frau Mrotzek habe man einen neuen Standort im Blick, welcher aber noch in Verhandlung sei.
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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4,9 MB
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