Hauptmenü
Inhalt
ALLRIS - Auszug

22.02.2024 - 5.2 Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen AN/39...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
Reduzieren

Wortprotokoll

Herr Hatzius stellt die aktuelle Planung des Fachdienstes 66 zur Schulwegplanung anhand einer PowerPoint-Präsentation dar (siehe Anlage).

 

Hol-und Bring-Zonen: 19 blau markierte Parkplätze, 14 im Triftweg, 5 in der Dasselsbrucher Straße.

 

Verkehrsberuhigung: Im Bereich der Hannoverschen Straße würde Tempo 30 angeordnet. Der Triftweg würde eine Fahrradstraße. Einmündungen und Kreuzungen sollen durch rote Aufpflasterungen „entschleunigt“ werden, Querungen durch rote Färbungen hervorgehoben werden.

 

Signalanlagen: Es soll eine zusätzliche Druckampel Nähe Bienenstraße über die Hann. Str. führen. Auf der Hann. Str. seien in beide Fahrtrichtungen Blinklichter geplant, die synchron zur Ampel geschaltet würden.

 

Nach der Präsentation entsteht eine rege Diskussion zu den vorgestellten Maßnahmen.

Stadträtin Frau McDowell weist darauf hin, dass Bedenken zu verkehrswidrigem Verhalten hier keine Rolle spielen könnten, da in der Planung von einem regelkonformen Verhalten aller Verkehrsteilnehmer ausgegangen werden müsse.

 

Der Hinweis, dass auf der Wilhelm-Hasselmann-Str. ein Zebrastreifen entfernt wurde und stattdessen eine Fahrradquerung genutzt werde, wird durch Herrn Hatzius über das Protokoll beantwortet: Es handelte sich nicht um einen Fußgängerüberweg, sondern um eine Furtmarkierung die an dieser Stelle nicht zulässig gewesen sei. Eine Führung über die W-H-Str. ist an dieser Stelle nicht zulässig.

 

Ratsherr Ohl kritisiert die Hol-und Bring -Zonen im Triftweg als gefährlich und überflüssig und hält nur die Planung auf Höhe der Feuerwehr für praktikabel.

Die Lage der geplanten Druckampel wird bemängelt, da hieraus wiederum eine Querung des Triftweges entstünde.

 

Es sei zu beachten, dass mit der zukünftigen Veränderung auf dem Gelände „Mios“ mit höherem Verkehrsaufkommen zu rechnen sei. Beantwortung durch FD 66 über das Protokoll: Die bisher vorliegenden (Vor)planungen sind in das Schulwegkonzept eingeflossen.

 

Die Ertüchtigung der Gehwege im Bereich Bienenstraße wurde bislang mit Hinweis auf die dann entstehenden Straßenausbaubeiträge abgelehnt, so Ratsherr Ohl. Er fragt, ob hierüber nun neu nachgedacht werden würde?

 

Hinweise und Fragen sollten im Bauausschuss thematisiert werden, so Vorsitzende Frau Thomsen, dort könne Fachdienstleiter Herr Frohnert Antworten geben.

 

Seitens der Verwaltung wird darauf hingewiesen, dass alle vorgestellten Maßnahmen laufend überprüft würden und ggf. nach Umsetzung den entstehenden Erkenntnissen gemäß angepasst würden.

 

Daten bezüglich Anzahl der täglich mit dem Auto gebrachten Kinder lägen nicht vor, ebenso gäbe es in der Verwaltung keine Daten zur Häufigkeit von Schulwegunfällen.

 

Der Antrag wird sodann ohne Gegenstimmen als inhaltlich behandelt und erledigt bewertet.

 

Nachtrag zum Protokoll durch FD 66 zu TOP 9 Fragen der anwesenden Bürgerinnen und Bürger:

Die Umsetzung der vorgestellten Maßnahmen sei bis 05.08.2024 geplant.

 

Umlaufgitter sind nicht vorgesehen, diese wären wegen nötiger Sicherheitsabstände zur Bordsteinkante kontraproduktiv.

 

Der Schulweg aus Richtung Fabricestr. sei gut ausgebaut, daher entfalle für diesen Bereich eine neue Schulwegplanung.

 

Die Stellplätze der Hol- und Bring-Zonen sind dezentral in Längsaufstellung vorgesehen so dass kein Wenden erforderlich sei. Die Wegfahrt erfolge ohne Wenden an dieser Stelle. Die Situation werde nach Inbetriebnahme intensiv beobachtet.

 

Reduzieren

Anlagen zur Vorlage