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ALLRIS - Auszug

22.02.2024 - 7 Kita- Entwicklungsplanung (mündlicher Vortrag)

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Wortprotokoll

Fachdienstleiter Herr Schlote beziffert die Gesamtzahl gemeldete Kinder mit Betreuungsanspruch in der Stadt Celle auf 3.626 Kinder, hiervon seien 2.189 Kinder im Kindergartenalter (3-6 Jahre) und 1.437 Kinder im Krippenalter (1-3). Dem gegenüber stünden insgesamt 2.170 Kindergartenplätze, sodass in der Stadt Celle jedem Kind im Kindergartenalter ein Betreuungsangebot gemacht werden könne.

 

Folgende Neubauten seien geplant:

Kita Boye (Hollenkamp) mit 2 KiGa-Gruppen (bis zu 50 Plätze) und 2 Krippen-Gruppen (bis zu 30 Plätze)

 

Krippenhaus Allerinsel mit 4 Krippen-Gruppen (bis zu 60 Plätze)

 

Ziel der Neubauten sei es, auch hier ein bedarfsgerechtes Platzangebot zu schaffen, mit der Inbetriebnahme beider Einrichtungen sei zum Kindergartenjahr 2025/26 zu rechnen.

 

Der weitere Fokus liege auf:

Investition in Qualität der Kindertagesbetreuung in Celle.

Schaffung von mehr Ganztagsplätzen, insbesondere im Kindergartenbereich, durch Umstrukturierung von Halbtags- und Nachmittagsgruppen zu Ganztagsgruppen.

 

Schaffung von Integrativen Kindergarten- und Krippenplätzen, dies sei insbesondere in den Neubauten geplant.

 

Auf Nachfrage in Bezug auf eine Übersicht der Tagesmütter, die Krippenkinder betreuen, gibt Herr Schlote an, dass hierüber keine Daten bei der Stadtverwaltung vorlägen, da dies eine Angelegenheit des Landkreises sei.

 

Zur Personalsituation in den Einrichtungen könne Herr Schlote über die Besetzung aller Planstellen berichten, bei Krankheitsausfällen würde mit den bestehenden Springerstellen kompensiert.

 

Zum Stand der Planung eines Waldkindergartens gibt Herr Schlote an, dass ein Waldkindergarten in Klein Hehlen geplant sei, hier habe sich ein interessierter Träger über verschiedene Flächen informiert und für den genannten Standort entschieden.

 

Eine Übersicht über alle Kita-Standorte würde erarbeitet, hier könne jedoch derzeit kein konkretes Datum für die Fertigstellung genannt werden.

 

Ratsherr Didschies fragt nach, ob es Konzepte gäbe, wie ein Infektionsgeschehen in einer Einrichtung eingedämmt werden könne. Die anwesende Kita-Leitung Frau Wittkowski gibt hierzu an, dass es selbst in einem nichtoffenen Konzept nicht möglich sei, ein Infektionsgeschehen wirksam einzudämmen, da Eltern ihre Kinder häufig auch erkrankt in die Einrichtung brächten, zum Teil sogar unter Gabe einer morgendlichen Dosis Fiebersaft. Auch würden sich Kinder außerhalb der Betreuungszeiten privat treffen und gegenseitig anstecken.