11.09.2024 - 6 Mitteilungen der Verwaltung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Kulturausschusses
- Gremium:
- Kulturausschuss
- Datum:
- Mi., 11.09.2024
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:04
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Versetzung der Skulptur „Fachwerkmann“ am Kleinen Plan
Herr Falkenhagen merkte an, dass der Platz durch die Skulptur eine besondere Note hatte und man dies bei einer Versetzung ebenso bedenken müsse wie die sozialen Wirkungen. Er fragte nach der Beschlusslage, einen Austausch im Ausschuss habe es nicht gegeben. Frau Mrotzek erwiderte, dass die Kunst nicht vor Ort bleiben kann und die Künstlerin mit der alternativen Aufstellung Im Kreise einverstanden sei. Herr Jochim äußerte, dass die Pläne zum Kunstwerk lediglich vorgestellt worden seien. Frau Thomsen war der Meinung, dass Kunst im öffentlichen Raum nicht genug Wertschätzung erfahre und die Anwohner und Geschäftsleute nicht in die Entscheidung mit einbezogen worden seien. Sie fragte sich, ob vergessen wurde, den Kulturausschuss in die Entscheidung einzubeziehen. Außerdem bezweifelte sie die Wirksamkeit des neuen Standorts und fragte, wie er aufgewertet werden könne. Das Verfahren sei nicht gut gelaufen. Herr Falkenhagen fragte, warum das Kunstwerk nicht in den neu gestalteten Platz integriert werden könne? Und ob es richtig sei, dass der Standort geschützt war? Dies bestätigte Herr Jochim. Die Umgebung gehöre zum Kunstwerk dazu. Frau Mrotzek bemerkte, dass die Planung und die Förderzusagen stehen. Frau Abenhausen meinte, wenn die Planungen noch nicht umgesetzt seien, liege es in der Hand des Ausschusses, noch etwas zu ändern. Herr Jochim äußerte, dass die Planungen schon dem OB vorgestellt worden seien und er den Vorschlag gemacht habe, einen Brunnen aufzustellen. Herr Hörstmann meinte, dass es kein guter Umgang mit gewählten Vertretern sei, wenn die Verwaltung ihre Überlegungen ohne Beteiligung des Ausschusses umsetze. Er schlug vor, zur Information über die geplante Umsetzung einen Vertreter des Bauausschusses einzuladen. Außerdem könne man auch etwas ganz anderes installieren als einen Brunnen.
Frau Thomsen meinte, da der Rat schon abgestimmt habe, wäre es nur durch einen Heranziehungsauftrag möglich, das Projekt erneut in den Rat zu bringen. Frau Mrotzek fürchtete, dass dies förderschädlich sein könne. Frau Abenhausen fragte, ob der Beschluss angepasst werden könne. Herr Jochim will dies klären und die Info wird per Mail zeitnah verschickt.
Mitteilungen der Verwaltung
Vorstellung von Herrn Flau. Er hat ein kulturwissenschaftliches Studium absolviert und war vorher in der Wirtschaftsförderung und im Stadtmarketing tätig. Ihm ist die Verwaltung vertraut und es sind gute Synergie-Effekte mit Fachdienst 16 zu erwarten. Seine Stelle war schon vorhanden und wurde jetzt im Dezernat I verankert. Damit verbunden war eine Höherbewertung.
Frau Thomsen regte an, dass er im nächsten Kulturausschuss seine Strategie zur Ausrichtung der Kultur in Celle vorstellt.
Herr Daberkow gab einen Ausblick zur Arbeit der Museen am Schloßplatz:
Am 18.9.2024 werden die Gewinner des Kulturpreises der Commerzbank bekannt gegeben. Das Bomann-Museum steht auf der „Short List“ und ist eines von sechs Museen, das mit einem Preis (Höhe bis 25.000 €) ausgezeichnet werden könnte.
Am 22. September wird die Ausstellung „Hans Kotter. LICHT raum“ und „Annett Zinsmeister. Licht Raum“ eröffnet.
Vom 11.-13. Oktober 2024 findet die Internationale Tagung „Portrait Miniatures – Artists, Functions and Collections“ statt. Zu Beginn wird die Ausstellung „Miniaturen der Romantik“ eröffnet.
Im Rittersaal im Schloss finden das Konzert „ars supernova. Medieval Jazz“ in der Reihe ResidenzKlänge (20.09.2024, 19:00 Uhr) und erstmalig der „Kinder-Musik-Tag“ am 26.10.2024 statt.
Frau Dr. Panne stellte die nächste Sonderausstellung des Bomann-Museums vor „Die Rose – Glanz und Schatten einer Königin“ vom 12.12.2024 – 21.09.2024. Die Ausstellung zeigt die Kulturgeschichte der Rose und stellt sie zugleich in einen größeren aktuellen ökologischen Kontext. Die Ausstellung wird alle Sinne ansprechen und ein umfangreiches Begleitprogramm für Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen anbieten.
