19.03.2025 - 8.1 Rückblick 2024 Tourismus, Stadtmarketing, Veran...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8.1
- Datum:
- Mi., 19.03.2025
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Frau Crolly beginnt mit der Präsentation zum Rückblick auf das Jahr 2024 in den Bereichen Tourismus, Stadtmarketing, Veranstaltungen und Innenstadtentwicklung und geht dabei auf die Leerstandsituation ein.
Herr Kizilyel erinnert daran, dass es eine Offensive gegeben habe, bei der Geschäftsinhaber ein Jahr mietfrei ihr Geschäft führen konnten. Er erkundigt sich, wie viele dieser Geschäfte noch existierten, und wollte zudem wissen, ob eine erneute Umsetzung dieser Offensive in Betracht gezogen werden könne. Frau Crolly teilt ihm mit, dass diese Maßnahme dazu beigetragen habe, fünf Geschäftsinhaber in der Innenstadt zu halten. Zudem gebe es aktuell ein anderes Konzept für Kulturschaffende.
Herr Dr. Rodenwaldt schlägt vor, die Entwicklung der Leerstände über die Jahre in einem Graphen mit verschiedenen Kurven darzustellen. So könne übersichtlicher gezeigt werden, wie sich die Leerstandssituation in der Innenstadt entwickelt habe.
Herr Espe erfragt, ob genauere Analysen durchgeführt werden könnten, beispielsweise durch Offenlegung der vorherigen Geschäftsinhaber leerstehender Gebäude.
Frau Mrotzek warnt davor, einzelne Personen in die Öffentlichkeit zu ziehen, da dies zu stark in die Rechte der Immobilienbesitzer eingreifen würde.
Frau Ostler fügt an, dass eine Förderung der Innenstadt erwünscht sei. Sie wollte dazu erörtert bekommen, ob durch den Denkmalschutz Möglichkeiten geschaffen worden seien, Prozesse einfacher zu gestalten.
Frau Crolly beantwortet, dass FD16 eng mit dem Denkmalschutz und der Bauordnung zusammenarbeite. Einige Prozesse würden jedoch Zeit in Anspruch nehmen.
Herr Zobel fügt an, dass er sich die Zahlen des Niedersächsischen Landesamtes für Statistik angesehen habe und diese mit denen von Lüneburg verglichen habe. Unter anderem habe er auch festgestellt, dass Celle das Niveau von 2019 ebenfalls noch nicht erreicht habe. Normalerweise seien Celle und Lüneburg dicht beieinander. Doch nun gebe es eine recht starke Entwicklung, die jedoch auseinandergehe. Hier stellte er die Frage, was Lüneburg anders mache und wie Celle die Zahlen vor Corona erreichen könne.
Herr Behre bestätigt die Zahlen von Herrn Zobel im Vergleich zu Lüneburg. Herr Behre führt an, dass die Bettenkapazitäten in Lüneburg in den letzten Jahren deutlich zugenommen hätten. Im Gegensatz dazu seien die Bettenkapazitäten in Celle zurückgegangen. Zudem müssten auch die Qualität der Hoteliers bewertet werden. Das Tryphotel habe bis zur Aufgabe in Celle über 100 Hotels in Deutschland und Europa betrieben. Damit seien Kapazitäten europaweit gestreut und verkauft worden. Das neue Hessehotel habe diese Möglichkeiten nicht und vertreibe die Zimmer in einem deutlich kleineren Vertriebsweg.
Herr Espe greift das Thema Weihnachtsmarkt auf und führt an, dass die Geschäftsinhaber ihren Unmut geäußert hätten. Hier sei zu wenig Licht auf die Geschäfte gefallen, sodass ein großer Nachteil für diese entstanden sei. Eine Aufstellung wie in diesem Jahr solle in diesem nicht mehr erfolgen. Hier erläuterte Frau Crolly, dass bereits 2024 nachträglich Beleuchtung an die Rückwände der Weihnachtsmarkthütten installiert worden sei. Dies sei für 2025 bereits mit aufgenommen worden. Auch solle nach Abschluss der Bewerbungen der Marktbeschicker für den Weihnachtsmarkt mit den Händlern gesprochen werden.
Frau Ostler fragt nach einem Eröffnungstermin der Tourist-Information. Frau Crolly entgegnet, dass die Tourist-Information in den letzten Zügen sei und eine Einladung zugestellt werde, sobald der Eröffnungstermin bekanntgegeben werden könne.
