06.03.2025 - 4 Fortschreibung Lärmaktionsplan
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Datum:
- Do., 06.03.2025
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB 6 Verkehr und Technische Dienste
Wortprotokoll
Herr Frohnert (Fachdienstleitung Tiefbau) stellt die Beschlussvorlage vor.
Frau Thomsen (Bündnis90/Die Grünen) fragt, warum die Ortsräte nicht beteiligt wurden.
Eine separate Ortsbeteiligung ist hierzu nicht vorgesehen. Der Lärmaktionsplan lag öffentlich aus und wurde auf verschiedenen Kanälen beworben. Zusätzlich gab es die Möglichkeit einer digitalen Einsicht auf der Homepage der Stadt Celle und die Ortsräte haben sich zum Teil beteiligt, stellt Herr Frohnert klar.
Im Haushalt der Stadt Celle konnte Herr Rentsch (SPD) die Mittel nicht finden. Herr Frohnert informiert, dass Maßnahmen aus dem Lärmaktionsplan i. d. R. aus laufenden Mitteln bezahlt wird. Daher existiert kein separates Produktkonto.
Herr Ehlers (CDU) möchte wissen, ob die im alten Lärmaktionsplan vorgesehenen Maßnahmen umgesetzt wurden. Die meisten Maßnahmen aus dem alten Lärmaktionsplan wurden laut Herrn Frohnert umgesetzt.
Weiterhin fragt Herr Ehlers, ob es Erfahrungen zu der Effektivität der Temporeduzierung gibt und ob in der Winsener Straße eine Tempobegrenzung geplant ist. Herr Frohnert teilt mit, dass bei einer Temporeduzierung von 50 auf 30 km/h der Lärm 2 bis 3 Dezibel vermindert werden kann. Diesbezüglich wurden verschiedene Messungen durchgeführt. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung in der Winsener Straße u.a. ist nicht vorgesehen, da die Häuser eine relativ hohe Entfernung zu der Straße haben und die Einwohnerdichte nicht sehr hoch ist.
Herr Rentsch erkundigt sich, ob im Wilhelm-Heinichen-Ring lärmarmer Asphalt verwendet wird. Herr Frohnert bestätigt, dass lärmarmer Asphalt auf dem Wilhelm-Heinichen-Ring eingebaut wird.
Frau Thomsen teilt mit, dass in der Wittinger Straße nachts eine Lärmbelästigung von über 55 Dezibel besteht. Herr Frohnert antwortet, dass für ein Handlungserfordernis neben den Lärmwerten auch die Entfernung der Fassaden und die Betroffenenzahl wichtige Indikatoren sind. Hieraus ergibt sich eine Maßnahme für Tempo 30 nachts im Bereich zwischen Spangenbergstraße und Dörnbergstraße.
Die Ausschussvorsitzende klärt auf, dass seit dem Lärmaktionsplan von 2009 zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt wurden.
Beschluss:
Der Ausschuss stimmt dem Beschlussvorschlag einstimmig zu.
Beschlussvorschlag:
Der Rat beschließt die Fortschreibung des Lärmaktionsplans in der vorliegenden Form. Die Verwaltung wird beauftragt, die definierten Lärmminderungsmaßnahen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel umzusetzen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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2,8 MB
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2
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(wie Dokument)
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3 MB
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3
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(wie Dokument)
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2,9 MB
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4
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(wie Dokument)
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2,6 MB
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5
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(wie Dokument)
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2,6 MB
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