05.06.2025 - 6 Antrag der Fraktion WG/Die Partei "Klimagerecht...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Datum:
- Do., 05.06.2025
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB 6 Verkehr und Technische Dienste
Wortprotokoll
Herr Schoeps (WG/Die Partei) bemängelt die Aufenthaltsqualität auf dem Großen Plan, da es außerhalb des gastronomischen Angebots kaum Schatten gibt, insbesondere nicht an den öffentlichen Bänken. Auf Alternativen, wie z. B. „Mobile grüne Zimmer“ in Frankfurt am Main, wird hingewiesen.
Herr Ehlers (CDU) bedauert die Situation ebenfalls, fügt sich jedoch den Gegebenheiten, weil aus Platzgründen nur durch Einschränkung der Gastronomie minimale Begrünung möglich wäre. Deshalb unterstützt er den Vorschlag der Verwaltung.
Herr Rentsch stört sich an den aufgestellten Stühlen und dem rechtswidrigen Parken, so dass die Fußgänger ständig ausweichen müssen. Seitens der SPD wird der Antrag unterstützt.
Herr Pohlmann (FBL 6) nennt – wie schon in einer vorherigen Diskussion aus dem Jahre 2022- die Gründe, warum eine Ausweitung der Begrünung nicht möglich ist:
- Unter dem Platz verlaufen zahlreiche Versorgungsleitungen. Gasleitungen dürfen aufgrund des Brandschutzes nicht überbaut werden, um bei Gefahrenlage die Schieber schließen zu können. Insofern sind auch Mobile Grünanlagen für eine schnelle Entfernung im Bedarfsfall ungeeignet. Bei Veranstaltungen ( z. B. Weihnachtsmarkt) wird das Überbauverbot beim Aufstellen der Verkaufsstände explizit beachtet.
- Ebenso verhält es sich mit dem aufgestellten Blumenkübeln, eine Ausweitung ist dort nicht möglich, auch nicht bei Einschränkung des gastronomischen Angebots.
- Beide Anfahrtswege über Westcellertorstraße und Bergstraße sind notwendig. Ver- und Entsorger sind darauf angewiesen, ebenso kann sonst der hohen Brandlast nicht im erforderlichen Maße begegnet werden.
- Um der Überhitzung des Pflasters entgegenzuwirken bieten wassergebundene Decken nur wenig Temperatureinsparung. Gleichzeitig wirken sich damit verbundener Schmutz und Nässe an den Schuhen mindestens in den Monaten Oktober bis März negativ in den Geschäften aus, die auf eine Kundschaft im innerstädtischen Bereich ausgerichtet ist.
Bei Herrn Schoeps sind offensichtlich noch nicht alle Zweifel ausgeräumt, dass die Ablehnung des Antrages durch die angeführten Gründe nachgewiesen ist. Er bittet das Fachamt und die Feuerwehr zu einem erneuten Ortstermin. Seiner Bitte wird nicht entsprochen.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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467,8 kB
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