09.09.2025 - 4 Präsentation Strategien und Maßnahmen der Kultu...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Sitzung:
-
Sitzung des Kulturausschusses
- Gremium:
- Kulturausschuss
- Datum:
- Di., 09.09.2025
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Herr Flau, Leiter Stab Kultur, präsentierte Vorstellungen zur Kulturarbeit (s. Anhang). Wichtig ist ihm die Vernetzung der Kulturvereine und Kulturschaffenden. Die Angebote sollen so besser touristisch genutzt werden können. Weitere Kulturformate, die finanziell unterstützt werden, sind in Planung, die Vermittlung von Förderprogrammen ist ihm ein Anliegen. Ziele sind die enge Verzahnung mit Fachdienst 16, die Verknüpfung von Social Media-Formaten verschiedener Kulturträger und -schaffender sowie neue Zielgruppen für den Städtetourismus zu gewinnen.
Herr Zobel fragte nach interkulturellen Beispielen in der Kulturarbeit und welche Strategien geplant seien, um die Teilhabe der verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu ermöglichen. Man solle die Kreativität fördern durch die Schaffung von Räumen für Gruppen, die noch nicht so präsent sind. Auch sprach er sich für mehr Jugendveranstaltungen in Halle 19 aus. Herr Flau erwiderte, dass er Kooperationen unterstütze und sich Projektpartner suche, der Schwerpunkt aber nicht auf der Schaffung eigener Kulturformate liege.
Frau Schult fragte, ab wann der neue Veranstaltungskalender an den Start gehe. Frau Mrotzek antwortete, dass es keinen genauen Zeitplan gebe und dass das Projekt aufgrund der dahinter stehenden Technik aufwendig sei und mit der Neugestaltung der touristischen Website zusammenhänge. Frau Schult bemerkte, dass man auf dem Schloßplatz auf die Kulturprogramme aufmerksam machen sollte. Herr Flau erläuterte, dass man nach Lösungen suche, die mit dem Denkmalschutz vereinbar seien. Herr Zobel bemängelte, dass es dort keinen Hinweis auf das Schlosstheater gäbe. Herr Jochim merkte an, dass man niedrigschwellige Angebote für alle Altersklassen schaffen solle. Frau Doneck stellte fest, dass Bustouristen nur zwei Stunden in Celle blieben und nicht übernachteten. Herr Flau erläuterte, dass die Bustouristen vielfach in Lüneburg übernachteten und nur einen Ausflug nach Celle machten, was Herr Hörstmann bestätigte und ergänzte, dass man verstärkt die Anbieter von Busreisen ansprechen müsse. Frau Mrotzek antwortete, dass das auf Messen bereits passiere. Herr Zobel erinnerte daran, dass 2017/18 die CTM eine Stelle speziell für das Segment Busreisen geschaffen habe und der Stand von 2019 noch nicht wieder erreicht sei in Folge des Einschnitts durch Corona. Herr Rosenbaum vermisste die Kontinuität. Frau Mrotzek legte dar, dass in Zukunft noch mehr Synergien mit dem Tourismus geplant seien.
Herr Falkenhagen merkte an, dass die Stadt vor allem die Kulturarbeit Dritter fördere. Er habe sich von der Präsentation Tendenzen der inhaltlichen Kulturarbeit erwartet. Herr Jochim entgegnete, dass man das Thema „Bauhaus“ stärker fördern wolle. Herr Zobel meinte, dass Kulturarbeit mehr umfasse, als finanzielle Förderung und Sicherung des Vorhandenen. Er habe sich von der Präsentation mehr inhaltliche Vorstellungen über die zukünftige Kulturarbeit erwartet. Frau Mrotzek bemerkte, das Residenzmuseum habe im Caroline-Jahr Kulturarbeit betrieben und sich mit vielen Akteure wie dem Verein „Kultur allerorts e. V.“ oder „Kultur Trif(f)t“ vernetzt und gemeinsame Projekte durchgeführt. Herr Daberkow meinte, das müsse Hand in Hand gehen, so dass die verschiedenen Kulturpartner im Austausch zusammenfänden. Herr Flau bemerkte, dass die inhaltliche Arbeit vor allem in den entsprechenden Institutionen geleistet werde. Herr Jochim stellte abschließend fest, dass die Kulturarbeit mehr Breitenwirkung brauche.
Anlagen
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1
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öffentlich
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1,6 MB
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