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ALLRIS - Auszug

20.03.2025 - 6 Mitteilungen des Eigenbetriebes

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Wortprotokoll

KNRN GmbH und Monoklärschlammverbrennungsanlage:

 

Herr Dr. Manthey stellt das Konzept der KNRN GmbH sowie den aktuellen Projektstand zu Finanzierung und Bau der Monoklärschlammverbrennungsanlage (MKVA) anhand der Präsentation im Anhang vor.

 

Herr Rentsch fragt daraufhin nach den zwei geplanten Standorten. Herr Dr. Manthey erläutert, dass die Klärschlammtrocknungsanlage in Hameln dazu dient, den Klärschlamm vor Ort zu trocknen. Dadurch werden beim dann folgenden Transport nach Hildesheim Logistikkosten eingespart. Weiterhin wird dadurch im Verbrennungsprozess in Hildesheim in Verbindung mit dem nicht vorbehandelten Klärschlamm die erforderliche Restfeuchte des zu verbrennenden Klärschlamms eingestellt werden.

 

Herr Dr. Manthey erläutert dazu anhand der Übersicht zur langfristigen Entwicklung der Betriebskosten, dass die Kosten auf Grund der anfangs hohen Abschreibungswerte zu Beginn höher sein werden. Mit zunehmender Nutzungsdauer der Anlage wird der Anteil der Abschreibungen an den Betriebskosten jedoch fortlaufend geringer. Dementsprechend ist mittelfristig mit geringeren Betriebskosten zu rechnen. Im Durchschnitt ergeben sich auf Basis der gegenwärtigen Planungen marktfähige Entsorgungskosten je Tonne Klärschlamm.

Auf Nachfrage von Herrn Rentsch erläutert Herr Dr. Manthey die verschiedenen Verfahren der Phosphorrückgewinnung sowie deren aktuellen Marktstatus. Seitens der KNRN ist geplant, nach Auswahl eines geeigneten Verfahrens die Phosphorrückgewinnung direkt aus der Asche am Standort Hildesheim zu realisieren.

 

Herr Rentsch fragt an, ob die Umsetzung der Phosphorrückgewinnung bereits mit Abschluss des Baus der MKVA erfolgen wird. Herr Manthey stellt dazu dar, dass es zunächst einen technisch und betriebswirtschaftlich umsetzbaren Prozess hierfür geben muss. Sofern zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme noch keine Umsetzung der Phosphorrückgewinnung betrieben wird, kann die Asche alternativ vor Ort gelagert, oder anderen Rückgewinnungsanlagen zugeführt werden.

 

 

 

Hochwasser:

Herr Brüggemann informiert über den aktuellen Stand des Hochwasserschutzes anhand einer Präsentation.

Er berichtet dass der Mitarbeiter Christoph Klement mit der Ausbildung zum Fachberater für Hochwasser eine spezialisierte Weiterbildung abgeschlossen hat.

 

Weiterhin berichtet Herr Brüggemann über die Beschaffung der AquaStopp-Vorrichtungen für die Verhinderung von Fremdwassereintritt in das Kanalsystem sowie die geplante Beschaffung zusätzlicher Pumpen für die Binnenentwässerung. Zusätzlich ist noch die Erweiterung des Fuhrparks mit einem Fahrzeug mit Kranaufsatz für Transportzwecke geplant.

Die Maßnahme zur Optimierung des Regenwasserkanalnetzes im Bereich Trüllerstraße wurde abgeschlossen.

 

Herr Rentsch erkundigt sich, ob und wo Sandsäcke sowie der dazugehörige Sand gelagert werden. Herr Brüggemann beantwortet dies damit, dass 10.000 Säcke bereits auf dem Betriebsgelände bereitliegen und der Sand kurzfristig bestellt werden kann, da die Säcke erst kurz vor ihrer Verwendung mit Sand gefüllt werden dürfen, um die Schutzfunktion zu gewährleisten. Um das Befüllen der Sandsäcke zu beschleunigen, wurde durch die Stadt Celle auch eine Sandfüllmaschine beschafft.

 

Herr Danner fragt nach der Vergabe der Spörckenstraße an das Ingenieurbüro Heidt+Peters. Herr Brüggemann informiert, dass die Planung für die Spörckenstraße bereits seit zwei Jahren läuft und nun der Planungsauftrag gestartet wurde um die dortigen Ausmünder für die Regenwasserkanalisation zu bündeln. Da das Ingenieurbüro Heidt und Peters bereits im Auftrag der Stadt Celle den konstruktiven Hochwasserschutz plant, ist es sinnvoll, diesen Planungsauftrag dort einzubinden.

 

Herr Brüggemann berichtet abschließend, dass im Zuge der Fortführung des Hochwassereinsatzplans das Einsatzkonzept für die mobilen Hochwasserschutzmauern gemeinsam mit der Stadt Celle und der Feuerwehr überarbeitet wird.

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