28.08.2025 - 6 Antrag des Kleingärtnervereins zur Verbesserung...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Ortsrates Vorwerk
- Gremium:
- Ortsrat Vorwerk
- Datum:
- Do., 28.08.2025
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Die Ortsbürgermeisterin gibt den o. g. Antrag durch Verlesen bekannt und begrüßt den anwesenden 1. Vorsitzenden des in Rede stehenden Kleingärtnervereins. Dieser erläutert umfassend das Anliegen des Vereins und hebt hervor, dass u. a. im Sommer eine große Staubentwicklung durch zu schnelle Pkws zu verzeichnen sei.
Die Verwaltung informiert, dass nach Auskunft der zuständigen städtischen Fachdienste eine
Geschwindigkeitsbegrenzung auf 10 km/h nicht in Betracht komme, da sich an solche Beschränkungen erfahrungsgemäß nicht gehalten werde und solche Bereiche auch nicht kontrolliert werden. Hinweisschilder mit „Achtung - spielende Kinder“ werden seitens der Verwaltung nicht aufgestellt; der Verein könne jedoch in Eigeninitiative tätig werden und eigene Schilder beschaffen (wie zum Beispiel vor Jahren die Aktion von Radio ffn). Diese könnten dann mit der Erlaubnis der zuständigen Fachverwaltung im öffentlichen Weg aufgestellt werden. Der Zustand der mit Mineralgemisch ausgebauten Wegeoberfläche sei okay. Es werde hier kein übermäßiger Unterhaltungsaufwand betrieben und im Vergleich mit anderen Wegen komme es weniger zu groben Schäden. Abschließbare Kipppoller kämen nicht in Betracht, da sie teurer und anfälliger seien und eine Vielzahl von Mitarbeitenden der Stadt, Mitglieder der Feuerwehr usw. müssten mit den passenden Schlüsseln ausgestattet werden. Die Fachverwaltung habe vorgeschlagen, diesen Weg komplett mit festen Pollern zu schließen; erreichbar und befahrbar sei der Weg von beiden Seiten. Mit einer solchen Maßnahme würde man den dort vermeintlich herrschenden Durchgangsverkehr stoppen und diese ständige Diskussion um den Poller beenden. Auch der Straßenbeschaffenheit würde diese Maßnahme entgegenkommen. Die Beschilderung müsste dann entsprechend angepasst werden. Ob in diesem Fall die Zuwegung für die Feuerwehr ausreicht, müsste aber noch geklärt werden. Der Ortsrat werde um ein Votum zu diesem Vorschlag gebeten.
Ortsratsmitglied Zink berichtet, dass bei Feiern im Karrenweg oftmals von Veranstaltern der in der Nähe positionierte Poller herausgenommen werde, um die Zufahrt für Gäste von beiden Seiten zu ermöglichen. Er regt an, dass der Verein einen entsprechenden Hinweis bzw. ein Verbot in den Nutzungsvertrag mit aufnehmen sollte, dies zu unterlassen. Die Einhaltung sollte auch vom Verein kontrolliert werden. Ggf. böte es ich an, im Vertrag eine Kautionsregelung zu vereinbaren, um bei Missbrauch oder Schäden adäquat reagieren zu können. Der Vereinsvertreter erklärt, dass er diese Anregung im Vorstand besprechen werde.
Ortsratsmitglied Hanke weist darauf hin, dass die Halterung des Pollers derzeit wohl wieder defekt sei. Er bittet die Verwaltung um Prüfung, ob es Klapppoller mit einer Dreikantschließung (nicht mit einer Spezialschließung) gibt. So könnte der Poller nicht mehr entfernt bzw. entwendet werden.
Nach dem Abschluss der Aussprache stellt der Ortsrat klar, dass der Einbau von festen Pollern nicht in Betracht kommt (u. a. weil es in dem Bereich keine Wendemöglichkeiten für größere Fahrzeuge gebe).
Der Ortsrat bittet die Verwaltung um Prüfung, ob in den Bereichen „An der Siekwiese / Einfahrt zum Karrenweg“ und „Bosteler Weg / Karrenweg i.R. Vereinsheim“ Sackgassenschilder aufgestellt werden können, um möglichen Durchgangsverkehr weiter einzuschränken.
