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ALLRIS - Auszug

10.03.2026 - 14 Wahrung des historischen Charakters der Zugbrüc...

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Wortprotokoll

Ortsratsmitglied Ceyp stellt folgenden Antrag zur Geschäftsordnung: Die Tagesordnungspunkte 14 und 15 inhaltlich gemeinsam zu beraten und anschließend getrennt abzustimmen. Der Antrag wird einstimmig angenommen.

 

Ortsbürgermeisterin Abenhausen verliest ihren Antrag (Bündnis 90/Die Grünen). Historisch heiße nicht, dass komplett Kopfsteinpflaster bleiben solle. Die Stadt solle überlegen wie der historische Charakter bewahrt werde. Der Antrag sei an die Stadt gerichtet.

 

Ortsratsmitglied Ceyp informiert, die CDU habe eine Anfrage (keinen Antrag) gestellt. Ihr Wunsch sei, keine Vorfestlegung, sondern eine saubere Beteiligung der Anlieger und dann auch der restlichen Bürger. Daher schlage er vor, den Antrag der Grünen zurückzustellen, da es sich um eine Vorfestlegung handele. Erst solle ergebnisoffen der Bürgerwille eingeholt werden und dann eine Entscheidung (z.B. hinsichtlich des Belages) getroffen werden.

Ortsbürgermeisterin Abenhausen erklärt, sie sehe ihren Antrag nicht als Vorfestlegung an.

 

Ortsratsmitglied Graap glaubt, dass man eine gute Mischung hinbekomme. Man könnte die Stadt Celle bitten, unter den Gesichtspunkten Wirtschaftlichkeit und Lärmschutz zu prüfen.

 

Ortsratsmitglied Stolze erklärt, es sei wichtig, dass die Anwohner erstmal ohne Beeinflussung ihre Meinung abgeben könnten. Daher der Wunsch, dass der Grünen-Antrag zurückgestellt werde.

Ortsratsmitglied Kleineberg berichtet, die Straße sei nicht unbedingt historisch. Erstmal die Bürger anhören, was diese möchten. Vor einiger Zeit habe er Ideen vorgestellt.

 

Ortsratsmitglied Ceyp erklärt, die Anfrage könnte ergänzt werden um Lärmschutz / Wirtschaftlichkeit / Sicherheit.

 

Unterbrechung: 19:38 – 19:42 Uhr.

 

Ortsratsmitglied Graap fasst zusammen: Wichtig sei dem Ortsrat und den Bürgern zu wissen, wann es mit welchem Schritt weiter gehe. Im Juni finde die nächste Ortsratssitzung statt. Daher die Bitte dort einen kundigen Mitarbeiter zu entsenden mit einem Bericht über aktuellen Stand der Planungen.

Ortsratsmitglied Ceyp erklärt, die inhaltlichen Fragen seien unter 1. und 2., bei 3. die Beteiligungsschritte und bei 4. Allgemeiner Zeitplan in der Anfrage aufgeführt.

 

Die Verwaltung informiert, dass es bis zur nächsten Sitzung eine Beteiligung gegeben habe.

Ortsbürgermeisterin Abenhausen fragt an, ob diese öffentlich oder schriftlich stattfinde.

Auf Nachfrage der Verwaltung erläutert Ortsratsmitglied Ceyp, dass zunächst erstmal die Anlieger (schriftlich) und anschließend eine öffentliche Beteiligung gemeint sei. Daher Fragen seien die Fragen so gestellt worden.

Die Verwaltung erklärt, dieses Verfahren sei bei einem Straßenausbau unüblich.

 

Ortsbürgermeisterin Abenhausen informiert, die Bürger seien schon nicht repräsentativ befragt worden. Die Vermessung sei im letzten Jahr erfolgt. Zeitnah solle über die Planung unterrichtet werden. Frau Kuhls habe auf mehrfache Nachfrage versprochen, dass eine öffentliche Veranstaltung (wie bei Huber) stattfinde.

Die Verwaltung erklärt, dass diese Aussage zunächst erstmal als Behauptung und nicht als Fakt im Raume stehe.

 

 

 

Anschließend einigt sich der Ortsrat einstimmig auf nachfolgende gemeinsame Anfrage des Ortsrates:

 

Anlieger- und Bürgerbeteiligung in der Sanierungsplanung der Zugbrückenstraße

 

Der Ortsrat Klein Hehlen geht davon aus, dass die Stadtverwaltung eine Bürger- und Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Vorbereitung der Sanierung der Zugbrückenstraße durchführen wird, die vergleichbar ist mit dem mehrstufigen Vorgehen bei der Planung der Neuentwicklung des Hubergroup-Areals.

 

Konkret haben wir dazu folgende Anfragen:

1. Ist eine vorbereitende, schriftliche oder elektronische Anliegerbefragung zu einer etwaigen Um- bzw. Neugestaltung der Straße geplant (z. B. zu Fragen wie Wirtschaftlichkeit, Lärmverhalten, Langlebigkeit, Sicherheit und Optik/Historie des Belages, der zulässigen Geschwindigkeit, den Rad- und Fußwegen, der Erreichbarkeit während der Baumaßnahmen etc.)?

 

2. Soll es – ggf. nach Auswertung der Ergebnisse einer Befragung – eine öffentliche Informationsveranstaltung vergleichbar mit dem Termin am 17.09. 2025 zum Hubergroup-Gelände geben, bei dem die Bürgerinnen und Bürger sowie insbesondere die Anlieger ihre Ideen und Wünsche in die weiteren Planungen mit einbringen können?

 

3. Für wann sind solche Beteiligungsschritte geplant?

 

4. Wie sieht der allgemeine Zeitplan für die Vorbereitung und Durchführung der Zugbrückenstraße aus?

 

Ferner wird die Stadt Celle gebeten, den aktuellen Planungsstand im Rahmen der nächsten Ortsratssitzung am 24.06.2026 mitzuteilen.

 

 

Ortsbürgermeisterin Abenhausen erklärt, sie ziehe ihren Antrag zurück.