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ALLRIS - Auszug

08.07.2015 - 4 Stadtentwicklungskonzept Mobilität - Vortrag de...

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Wortprotokoll

Der Tagesordnungspunkt 4 wurde am Ende der öffentlichen Sitzung behandelt.

 

 

Die Verwaltung führt in die Thematik ein und verdeutlicht, eine Fortschreibung der bisherigen Untersuchungen und vorliegenden Berichte insbesondere für den Fahrradverkehr und für das Parken im Allgemeinen beauftragt zu haben.

 

Dem Ausschuss liegen die neuesten Erkenntnisse in Form von 2 Berichten vor (Radverkehrsplanung 2015 sowie Parkraumkonzept 2015).

 

Der Referent, Herr Maximilian Bühn, hat seinen Vortrag in 3 Bereiche unterteilt, die jeweils durch eine Power-Point-Präsentation ergänzt werden.

 

Dabei handelt es sich um

 

 

a.)     Fortschreibung der Verkehrsmengen

 

b.)    Parkraumkonzept einschließlich der Parkhäuser

 

c.)    Fahrradverkehr

 

 

Zu a.) Fortschreibung der Verkehrsmengen

 

An den Einfallstraßen der Stadt Celle sind Erhebungen für eine Woche durchgeführt worden, bei der an 17 Standorten Infrarot-gestützte Zählungen erfolgten, die PKW, LKW und Lastzüge differenziert erfassen können.

 

Der Motorisierungsgrad als wichtiger Ermittlungspunkt ist nach wie vor ansteigend, wobei sich die Mengen im Allgemeinen auf den Tag gleichmäßiger verteilen.

 

Auf die Frage der CDU-Fraktion bezüglich der Belastung der B 214 durch Lastverkehre gibt die Polizei Celle zu bedenken, dass aufgrund der Baumaßnahmen auf der Autobahn A 7 zusätzliche Verdrängungsverkehre die durch die Stadt Celle führende B 214 belasten.

 

 

Zu b.) Parkraumkonzept

 

Die Innenstadt ist dahingehend untersucht worden, wo Stellplätze vorhanden sind und zukunftsfähige Angebote gemacht werden können. Die Ausdehnung des untersuchten Gebietes wird anhand einer Karte veranschaulicht.

 

Die Stadt Celle zählt zu den Pendlerstädten, da ca. 50 % des innerstädtischen Verkehrs von sogenannten „Einpendlern“, die hier in Celle arbeiten, aber außerhalb wohnen, verursacht wird.

 

Als positiv kann gewertet werden, dass im Umkreis von 100 m vom Stadtzentrum entfernt etliche Einstellplätze vorhanden sind. Allerdings ist das Parken in Celle relativ teuer.

 

Einer Aufarbeitung bedarf die Ausschilderung des Parkleitsystems und der elektrischen Ladestationen innerhalb der Parkhäuser.

 

Das Parkhaus der Congress-Union ist nur zu 12 % ausgelastet. Abhilfe könnte hier ebenfalls eine bessere Ausschilderung schaffen. Außerdem könne geschaut werden, inwieweit die Parkplätze durch eine bessere Ausleuchtung attraktiver gestaltet werden könnten.

 

Es wird die Ansicht vertreten, dass die Einpendler nicht unbedingt mitten in der Innenstadt parken müssen, sondern hier Lösungen gesucht werden könnten, die sich im 300 m Radius von der Innenstadt befänden.

 

Der Stadtbaurat hält fest, dass in der Innenstadt auf über 10.000 Einstellplätze von privater und öffentlicher Seite zugegriffen werden kann, die sowohl von Kunden als auch von der arbeitenden Bevölkerung genutzt werden.

 

Die WG-Fraktion regt an, angesichts der geringen Auslastung der Parkplätze in der Tiefgarage der Congress-Union möglichst rasch mit einem einfachen Schild eine gesteigerte Nachfrage für diese Einstellplätze zu generieren.

 

Die Verwaltung bittet, noch etwas Geduld zu haben, da sich die sung ins Gesamtkonzept einfügen solle.

 

 

Zu c.)  Fahrradverkehr

 

Es wird die Radverkehrsnetzplanung dargestellt.

 

Ein Bedarf besteht insbesondere für mehr Fahrradeinstellplätze in der Innenstadt.

 

Celle als Tourismusstadt könne gewisse Fahrradrouten innerhalb der Stadt besser ausschildern wie beispielsweise den Allerradweg.

 

Außerdem sei die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern.

 

Insgesamt kann festgehalten werden, dass in Celle viele Bürger mit dem Fahrrad fahren. Dieses liegt auch daran, dass gewisse Schwachstellen des Radwegenetzes aus der Vergangenheit zwischenzeitlich beseitigt worden sind.

 

Verbessernde Maßnahmenne der Austausch alter Fahrradständer gegen neuzeitliche Fahrradbügel sein.

 

Anzuregen sei ein Fahrradmarketing, evtl. Willkommensplakate für Fahrradtouristen oder auch 2 Stationen, die einen Fahrradverleih vorhalten.

 

Der Stadtbaurat sieht bei der Altstadtsanierung durchaus Möglichkeiten, mehr Flächen zum Abstellen von Fahrrädern zu entwickeln, die evtl. im Rahmen der Sanierung finanzierbar wären.

 

Der Ausschussvorsitzende dankt dem Referenten und hält es für wichtig, diesen Vortrag gehört zu haben, bevor nach der Sommerpause nach Studium der verteilten Berichte 2015 vertieft in die Materie eingestiegen werde.