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ALLRIS - Auszug

01.06.2016 - 3 Sachstand Hochwasserschutz Allerinsel - Vortrag...

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Wortprotokoll

Die Verwaltung berichtet anhand von vier Plänen, die dem Protokoll als Anlage beigefügt sind, über Hochwasserschutz in Celle und geht insbesondere auf den Sachstand zum Hochwasserschutz Allerinsel ein.

 

Handlungsgrundlage für die durchgeführten und geplanten Maßnahmen ist der „Rahmenentwurf zum Hochwasserschutz in der Region Celle Februar 2002“. Dieses Planungskonzept gilt für den Hochwasserschutz an Aller, Fuhse und Lachte.

 

Das Land Niedersachsen hat diesen Rahmenentwurf fachlich geprüft, eine abschnittsweise Umsetzung empfohlen und Zuwendungen in Höhe von 70 % in Aussicht gestellt. Die eigentliche Umsetzung erfordert einen Planfeststellungsantrag, der durch einen Planfeststellungsbeschluss quasi wie eine Baugenehmigung bewilligt wird.

 

Auf dem Plan Nr. 1 sind die ersten drei Planfeststellungsabschnitte dargestellt. Abschnittsweise Umsetzung meint den jeweiligen Planfeststellungsabschnitt, dessen Maßnahmen in mehreren Finanzierungs- bzw. Bauabschnitten umgesetzt werden können.

 

Im ersten und zweiten Planfeststellungsabschnitt sind alle Maßnahmen umgesetzt und mit 70 % bzw. bei EU-Geldern mit 75 % gefördert worden.

 

Auf dem zweiten Plan ist der dritte Planfeststellungsabschnitt dargestellt, für den zwischenzeitlich ein rechtskräftiger Beschluss seit dem 02.12.2013 vorliegt.

 

In einem ersten Bauabschnitt des dritten Planfeststellungsabschnittes sind mit den zur Verfügung gestellten Zuwendungen 2014 erste Flutmulden gebaut worden, die auf dem dritten Plan dargestellt sind.

 

Auf dem vierten Plan sind die noch umzusetzenden Hochwasserschutzmaßnahmen des dritten  Planfeststellungsabschnittes Allerinsel aufgeführt.

 

Der Stadt Celle sind der vorzeitige Vorhabenbeginn für Mittel aus dem neuen EU-Förderprogramm genehmigt und weitere GA-Mittel zugewiesen  worden. Danach stehen für den Bau weiterer Hochwasserschutzmaßnahmen auf der Allerinsel aktuell rd. 3,6 Mio. Euro zur Verfügung. Die Ausschreibung für diese Mnahmen entlang des Allernordarms und r eine Hochwasserschutzmauer an der Mühlenaller wird aktuell vorbereitet.

 

Entlang des Nordarms wird der Bau von Flutmulden bis hin zum ehemaligen „Haus der Jugend“/Wehranlage vorgenommen. Zusätzlich werden erforderliche Hochwasserschutzmauern im Bereich Conpac, Conmetall und Theo-Wilkens-Halle gebaut.

 

Bei einem zu erwartenden Baubeginn im August 2016 werden die Baumaßnahmen voraussichtlich bis zum August 2017 baulich abgeschlossen und auch abgerechnet werden können.

 

Fragen des Ausschusses werden beantwortet.

 

Stadtbaurat Kinder geht davon aus, dass Anfang 2018 die Allerinsel komplett als hochwasserfrei definiert werden kann.

 

 

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Anlagen