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ALLRIS - Auszug

25.02.2016 - 3 Baumschilder und Wege Triftanlagen

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Wortprotokoll

Wegesanierung Triftanlagen

Der Fachdienstleiter Grün-, Straßen und Friedhofsbetrieb, Herr Hanssen, erklärt die dringend erforderliche Sanierung der Wege stehe kurz vor dem Abschluss. Die nassen Witterungsverltnisse hätten die Arbeiten verzögert. Der Abschnitt Richtung Thaerplatz  werde zunächst nicht in Angriff genommen, da die Triftanlagen möglichst nahtlos mit der Innenstadt verbunden sein sollen. Daher gebe es noch unterschiedliche Vorstellung, da viele Dinge zu beachten seien. Da die Triftanlagen auch eine Naherholungsfunktion hätten und sich viele Menschen dort aufhalten, sei er froh, dass die Wegesanierung trotz der angespannten Haushaltslage durchgeführt werden konnte. Des Weiteren seien Stauden eingepflanzt sowie eine kleine Pergola errichtet worden. Auch seien Bäumen und Sträucher in der Blickbeziehung zur Straße Trift entfernt worden, um die Sicht auf die dortige Bauwerke zu ermöglichen. Dies gehe zurück auf die Leitlinie von Professor Hennebo. Richtung Breite Straße sei auch ein Teil der Bepflanzung entfernt worden. Dort werde die Lindenreihe fortgesetzt.

Baumbeschilderung

Im Weiteren berichtet Herr Hanssen, aus dem Ortsrat sei die Anfrage an die Verwaltung gerichtet worden, wie man die Bäume in den Triftanlagen beschildern könne. Daher schlage er vor, wie im Schlosspark und im Französischen Garten, Steine zu verwenden. Dort seien 120 Stück, gefördert aus einem EU-Programm, eingebracht worden. Anhand eines Mustersteines erklärt er, Steine seien eine gute, dauerhafte und pflegeleichte Lösung und stünden dem Denkmalschutz nicht entgegen. Für die Beschriftung durch einen Steinmetz fallen in etwa 80 100 Euro pro Stein an. Dies hänge auch von der Schrifttiefe ab. Der deutsche Name werde etwas größer und der botanische Name kleiner dargestellt. Die Steine stelle der städtische Bauhof zur Verfügung. In den Triftanlagen empfehle er in etwa 20 25 Bäume zu beschriften. Aus seiner Sicht mache es Sinn, zunächst die außergewöhnlichen Baumarten, evtl. die Ahornsorten, zu beschriften. Der Grünbetrieb werde dann die Steine einbringen.

Auf Nachfrage erklärt Herr Hanssen, die Erkennbarkeit des Schriftbildes hänge von der Schrifttiefe ab. Allerdings sei es so, je tiefer gefräst werde, umso teurer werde es. Ggf. könne man die Schriftzüge auch farblich unterstützen. Einmal im Jahr werde die Kolonne säubern und ausstechen. Eine 100%ige Lösung gebe es nicht.

Sodann spricht sich der Ortsrat einvernehmlich für eine Baumbeschilderung mit der  Steinvariante aus.