22.06.2016 - 6 Mitteilungen der Verwaltung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Ortsrates Neuenhäusen
- Gremium:
- Ortsrat Neuenhäusen
- Datum:
- Mi., 22.06.2016
- Status:
- gemischt (Protokoll genehmigt)
- Uhrzeit:
- 18:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Verkehrssituation Waldwegschule – Anfrage der CDU-Fraktion im Ortsrat Neuenhäusen vom 07.06.2016
Die Verwaltung informiert, die dortige Verkehrssituation sei ein wirkliches Problem. Inzwischen trete diese Problematik an jeder Schule auf, da viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen. Die Verwaltung habe sich dazu über verschiedene Lösungsansätze Gedanken gemacht. Beispielsweise eine zeitweise Absperrung durch Poller, Einbahnstraßenregelung, Anbringung eines Haltverbotes, dauerhafte Kappung des Bereiches vor der Schule, Aufhebung des verkehrsberuhigten Bereichs und Ausweisung als Tempo 30-Zone. Die letztere Variante sei aus Gründen des derzeitigen Ausbaus nicht möglich. Es gebe leider keine zu 100 Prozent zufriedenstellende Lösung. Hier handele es sich um gesellschaftliches Problem, denn es sei auch verstärkt festzustellen, dass sich die Autofahrer nicht an eine entsprechende Beschilderung halten. Eine dauerhafte Überwachung des ruhenden Verkehrs, bei der Anbringung von Haltverbotsschildern, könne durch den Fachdienst nicht gewährleistet werden, da auch bei den anderen Schulen diese Problematik bestehe. Sobald nicht mehr kontrolliert werde, würden sich die Autofahrer wieder über die Verkehrszeichen hinwegsetzen. Auf Nachfrage erklärt Herr Schuster, das „Be- und Entladen“ der Kinder direkt vor der Schule sei in dem verkehrsberuhigten Bereich zulässig. Dazu gehöre auch die Begleitung des Kindes in die Schulräume. Aus diesen Gründen ist es für die städtischen Mitarbeiter, die den ruhenden Verkehr überwachen, nicht nachzuvollziehen, wer sein Kind in die Schulräume begleitet und wer sich dort nur zum Reden mit anderen Eltern aufhalte.
Ortsratsmitglied Schüpp informiert, die oben angeführte Anfrage sei gestellt worden, um den aktuellen Sachstand und in welcher Form die Verwaltung sich Gedanken gemacht habe, in Erfahrung zu bringen. Die CDU im Ortsrat nehme die Erläuterungen der Verwaltung zur Kenntnis und werde selbst auch weitere Überlegungen anstrengen.
Die Verwaltung stellt die Frage an den Ortsrat, ob die Poller-Variante eine Alternative wäre.
Ortsratsmitglied Alvermann ist der Meinung, ohne Hinzuziehung der Eltern gehe es nicht. Durch die Einrichtung einer Einbahnstraßenregelung oder Anbringung von Pollern verlagere man das Problem eine Straße weiter.
Der Ortsrat stellt sodann einvernehmlich fest, dass sich derzeit keine Lösungsmöglichkeit abzeichnet.
